• von Ägypten nach Mekka

    Ägypten fürchtet H1N1-Virus
    Im Gesundheitsministerium herrscht Alarmstimmung. In diesem Jahr gibt es Reisebeschränkungen, um die Verbreitung der Grippe einzudämmern. VON KARIM EL-GAWHARY

    Einmal im Leben sollte jeder erwachsene Muslim nach Mekka pilgern. Seit 14. Jahrhunderten findet die Hadsch jedes Jahr statt. Wurden die Pilger früher auf ihren beschwerlichen Reisen von Wegelagerern bedroht, lauert nun eine andere, unsichtbare Gefahr: das H1N1-Virus. Die Vorbereitungen für die Hadsch im November finden ganz unter dem Vorzeichen der neuen Grippe statt. Letztes Jahr erreichte die Pilgerfahrt nach Mekka Rekordzahlen. Drei Millionen Menschen kamen dort zusammen, berichteten die saudischen Gastgeber stolz. Der Stolz von gestern ist aber das Problem von heute. Massenveranstaltungen stellen in Zeiten des H1N1-Virus ein unberechenbares Risiko dar.

    Im ägyptischen Gesundheitsministerium herrscht Alarmstimmung. Mit über 800 Fällen im eigenen Land lassen sich weitere Ansteckungen höchstens minimieren. Maßnahmen rund um die Hadsch stellen dabei einen zentralen Punkt dar, erklärt Amr Qandil, Staatssekretär im Gesundheitsministerium. "Wir haben beschlossen, dass Ägypter, die jünger als 25 und älter als 65 sind, ebenso wie schwangere Frauen dieses Jahr nicht zur Hadsch zugelassen werden", erläutert er die neuen Maßnahmen. Alle anderen müssten ein Gesundheitszeugnis vorlegen. Wer Diabetiker ist, an einer Herz- oder Nierenkrankheit leidet, an einer Erkrankung der Atemwege oder an einer Immunschwäche, der, so Qandil, muss die Reise verschieben. Bei einem Treffen arabischer Gesundheitsministerien einigten sich die Teilnehmer auf einen ähnlichen Maßnahmenkatalog. Je weniger Pilger, umso geringer die Gefahr, dass sie die Krankheit nach ihrer Rückkehr zu Hause verbreiten.

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    Unterstützung erhalten die Gesundheitstechnokraten auch von den Scheichs. Der ägyptische Mufti Ali Gumaa hat erklärt, dass alle, die nicht den neuen Vorschriften für die Hadsch folgen, eine Sünde begingen. Eine Fatwa der islamischen Azhar-Universität in Kairo geht einen Schritt weiter und stellt sich gegen den Glauben, dass derjenige, der an einer Krankheit in Mekka stirbt, als Märtyrer ins Paradies eingeht. "Wer an dem neuen Virus stirbt, gilt als Märtyrer", stellt Mustafa Schakaa vom Islamischen Forschungsinstitut der Azhar-Universität fest. Aber, schränkt er ein: "Wer sich der Krankheit wissentlich bei der Pilgerfahrt aussetzt, gilt nicht als Märtyrer, sondern als jemand, der sich selbst in den Tod stürzt, und das käme eher der Kategorie des Selbstmörders nahe." Ein für Gläubige abschreckendes Rechtsgutachten.

    Die Maßnahmen des Gesundheitsministeriums und die Worte der Scheichs zeigen Wirkung. Eigentlich müssten die Buchungen für die Hadsch, wenige Wochen vor dem großen Ereignis, auf Hochtouren laufen. Doch in den spezialisierten Reisebüros gibt es im Vergleich zum Vorjahr mehr als die Hälfte weniger Pilgerkundschaft.

    "Die meisten, die sich auf die Pilgerfahrt begeben, sind ältere Leute. Denen ist das nun aufgrund der Behördenentscheidung verboten. Das verschreckt natürlich auch die anderen Altersgruppen", erklärt Khaled Gamal Abdel Nasr, der in Kairo ein Reisebüro leitet. "Diejenigen, die bereits gebucht haben, kommen jetzt und holen ihre Pässe und ihr Geld wieder ab", klagt er.

    Im Kairoer Gesundheitsministerium denkt man indes über noch schärfere Maßnahmen nach. "Wir studieren gerade, ob wir die Pilger nach ihrer Rückkehr nicht einer siebentägigen Quarantäne unterziehen", verrät Staatssekretär Qandil. "Ansonsten hoffe ich, dass noch demnächst genug Impfstoff zur Verfügung steht, um alle Pilger rechtzeitig zu immunisieren." Die Behörden wollen sogar die Möglichkeit nicht ausschließen, zur letzten Maßnahme zu greifen: "Wenn es uns notwendig erscheint, dann werden wir dieses Jahr die Pilgerfahrt ganz ausfallen lassen."

    http://www.taz.de/1/politik/nahost/artikel/1/aegypten-fuerchtet-den-h1n1-virus/

  • Armee des Kambyses gefunden?

    50 000 Mann stark soll die Armee des Kambyses gewesen sein. Um 525 v. Chr. soll, laut dem Geschichtsschreiber Herodot, der persische König seine Armee durch die Wüste geschickt haben, um das Orakel des Amun in der Oase Siwa zu zerstören. Dessen Priester weigerten sich standhaft, Kambyses II. als Pharao zu legitmieren. Doch die Armee kam nicht weit. Laut Herodot soll ein mächtiger Sandsturm die Armee komplett zerstört und unter Tonnen von Sand vergraben haben. Seit vielen Jahrzehnten suchen Forscher und Hobby-Archäologen nach dieser Armee, dessen Geschichte, ob Wahrheit oder Legende, zumindest Vorbild für Hollywood-Streifen und Abenteuer-Romane war. Nun glauben italienische Forscher der Universität Lecce die verschollene Armee gefunden zu haben.

    Die Zwillingsbrüder Angelo und Alfredo Castiglioni fanden bei Bahrin, eine kleine Oase in der Nähe von Siwa, im Schatten eines großen Felsen einige Waffen, wie ein bronzenes Messer und ein paar Pfeilspitzen, die aus der Zeit des Kambyses stammen sollen.

    In der Nähe fanden sie außerdem einen silbernen Armreif, einen Ohrring und ein paar Kugeln, die eventuell zu einer Kette gehören könnten. Alle Objekte könnten ebenfalls in das 5. Jh. v. Chr. zugeordnet werden.

    Die beiden Brüder gingen bei ihrer Suche nach der Armee andere Wegstrecken ab als ihre Vorgänger und fanden hunderte von Wassergefäßen aus dieser Zeit.

    In der Nähe der großen Felsformation fanden die Forscher zudem noch hunderte von Gebeinen, zwischen denen persische Pfeilspitzen lagen. Die Knochen sollen aber nur ein kleiner Teil der Armee sein, die sich aus Panik vor dem Sandsturm zerstreut haben könnte. Die Brüder sind sich sicher, dass irgendwo in der Gegend der größte Teil der Armee begraben liegt.

    Ein paar Knochen und Waffenfunde machen aber noch keine persische Großarmee aus. Das meint auch Zahi Hawass, der auf seiner Blogseite den Fund nicht bestätigen wollte. Als Begründung, weshalb man diese Informationen mit Vorsicht genießen sollte, gab Hawass die fehlende Grabungserlaubnis an (!) Die Castiglioni-Brüder dürfen nun also jede Menge Ärger von den ägyptischen Behörden erwarten.

    Den kompletten Artikel mit jeder Menge weiterer Infos, Bilder und Videos unter:
    Discovery News

  • Restauration am Grab des King Tut

    Eine umfangreiche Restaurierung steht dem Grab des Tutanchamuns bevor. In Zusammenarbeit mit der US-Stiftung Getty Conservation Institute (GCI) soll das Grab aufwendig restauriert und konserviert werden.

    Dies ist auch bitter nötig, denn die Touristenschwärme und deren Ausdünstungen haben die Wandmalereien schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die Altertümerverwaltung Ägyptens und die GCI haben 5 Jahre für dieses Projekt veranschlagt. Es soll ein möglichst effektives System entwickelt werden, das in Zukunft auch für weitere Restaurierungs- Schutzmaßnahmen in Gräbern angewendet werden soll.

    Quelle:
    AFP

  • Beyoncé besuchte die Pyramiden

    Staraufgebot bei den Pyramiden. Die US-Sängerin Beyoncé besuchte die Pyramiden und den Sphinx von Gizeh. Aber die Sightseeing-Tour wurde zu einem Skandal, wie diverse Blogs berichteten.
    Bei einem Superstar lässt es sich Zahi Hawass natürlich nicht nehmen, diesen persönlich durch das Gizeh-Plateau zu führen. Das hätte Beyoncé lieber ablehnen sollen. Beschimpfte Hawass sie doch tatsächlich als "dumme Person", die "überhaupt nichts kapiert und auch nichts kapieren möchte". "Sie ist nur hierher gekommen, um Fotos zu machen, mehr nicht." sprachs und schickte einer seiner Assistenten los um Beyoncé weiter zu begleiten.
    Diesen Vorfall nutzten Archäologen angeblich dafür, um hinter vorgehaltener Hand gegen Hawass zu wettern, wie schwierig durch ihn das Arbeiten in seinem Land geworden ist. Alle Welt hätte nun gesehen, was er für einen Charakter hat und so einer wäre ein Offizieller der Regierung,...
    Eigentlich wussten wir ja schon vor diesem Vorfall, dass Zurückhaltung nicht gerade eine Stärke von Zahi Hawass ist. Dass er zudem noch uncharmant ist, das ist neu...
    http://bikyamasr.com/?p=5683

  • neues über die Nofretete-Büste

    Am 8. Dezember soll nun endlich das Gespräch über die Nofretete-Büste stattfinden. Der Leiter der ägyptischen Abteilung des Berliner Museums wird nach Ägypten reisen und sich dort mit Zahi Hawass treffen.

    Hawass will Dokumente vorlegen, die eindeutig beweisen sollen, dass Nofretete illegal nach Deutschland überführt wurde. Darunter befindet sich ein Dokument, das die Büste nicht in den Aufzeichnungen der deutschen Teilung auflistet.

    Quelle:
    The Daily Star

  • PercyGermany™

    E_Card_WeltAidsTag

  • Metropolitan Museum gibt erworbenes Artefakt an Ägypten zurück

    Wieder einmal ist ein Artefakt von einem Museum zurück nach Ägypten gegeben worden. Diesmal aber nicht unter Druck von Zahi Hawass, sondern auf freiwilliger Basis.

    Bei dem Artefakt handelt es sich um das Teilstück eines Schreins aus roten Granit, der dem Pharao Amenhemhet I. aus der 12. Dynastie zugeordnet werden kann. Das Stück gehörte ursprünglich zu einem Schrein, der im Ptah-Tempel in Karnak zu sehen ist. Das Metropolitan Museum in New York kaufte das Stück von einem Antiquitätenhändler mit dem alleinigen Zweck, das Artefakt an Ägypten zurückzugeben.

    Zahi Hawass ist natürlich begeistert von dieser Geste und lobt die intensive kulturelle Zusammenarbeit mit dem Metropolitan Museum, das auch in Zukunft alle illegal eingeführte Objekte zurück nach Aegypten geben möchte.

    Quelle:
    Zahi Hawass' Blog

  • Ärger um Nofretete, die news:

    Jahrtausende tot und sorgt trotzdem für Ärger: Nofretete. Der ägyptische Altertumsverwalter Zahi Hawass fordert von Berlin die Rückgabe der berühmten Büste der Pharaonen-Gemahlin. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview spricht er über Schmuggelverdacht, mögliche Tauschgeschäfte und die Suche nach Kleopatra.

    SPIEGEL ONLINE: Wollen Sie die Nofretete wirklich von ihrem neuen Ehrenplatz im wiedereröffneten Berliner Neuen Museum nach Kairo holen?

    Hawass: Nicht auf Biegen und Brechen, solch ein gewichtiges Thema lässt sich nicht mit Wunschdenken und Absichtserklärungen erledigen.

    SPIEGEL ONLINE: Haben Sie nun die Rückführung der Nofretete gefordert oder nicht?

    Hawass: Wir befassen uns noch mit der Frage und untersuchen alle Details, die mit dem jetzigen Standort Nefertitis, wie wir die inzwischen weltbekannte Gattin des großen Pharao Echnaton nennen, in Verbindung stehen. Erst wenn wir absolute Klarheit haben, werden wir eine Entscheidung treffen.

    SPIEGEL ONLINE: Was genau muss noch geklärt werden?

    Hawass: Wir wollen wissen, ob die Nefertiti-Skulptur, vor allem der Kopf der Königin, wie sie in Berlin ausgestellt ist, Ägypten auf legalem Weg verlassen hat. Wenn das klipp und klar bewiesen wird und die entsprechenden Beweise vorliegen, dürfte es keine Probleme geben.

    SPIEGEL ONLINE: Ist es so schwierig, diese Beweise zu erbringen? Die Verantwortlichen in der deutschen Hauptstadt haben bereits mehrfach versichert, dass die wertvolle Skulptur mit Wissen und Einverständnis der ägyptischen Behörden nach Berlin gebracht worden sei.

    Hawass: Vor etwa zwei Monaten ersuchte ich die Museumsverwaltung in Berlin, mir den genauen Sachverhalt über die "Ausreise" Nefertitis mitzuteilen und das vorhandene Beweismaterial für die Rechtmäßigkeit dieses Vorgangs zukommen zu lassen. Bis heute ist mein Schreiben nicht beantwortet worden. Das ist ärgerlich. Welche Schlüsse sollen wir daraus ziehen? Das stimmt doch argwöhnisch.

    SPIEGEL ONLINE: Sie zweifeln die Glaubwürdigkeit der Beteuerungen über die legitime Außerlandesbringung also an?

    Hawass: Uns liegt Beweismaterial vor, das den Verdacht bestätigt, dass Nefertiti am Gesetz vorbei aus Ägypten hinausgeschmuggelt wurde. Dennoch wollen wir nicht voreilige Konsequenzen ziehen und warten auch jetzt noch auf Antwort und Beweismittel aus Berlin. Weil mein Ersuchen bislang ohne Antwort blieb, war ich natürlich auch nicht bereit, der Einladung zur Eröffnung des Neuen Museums Folge zu leisten.

    SPIEGEL ONLINE: Was geschieht, wenn Ihr Schreiben auch weiterhin nicht beantwortet wird?

    Hawass: Wir werden uns wie zivilisierte Menschen verhalten und den Fall durchdiskutieren - in allen Aspekten.

    SPIEGEL ONLINE: Stimmt es, dass Sie bereit sind, einem Tauschgeschäft zuzustimmen - schickt die Nofretete in ihre ägyptische Heimat zurück, und wir geben euch dafür einige andere wertvolle altägyptische Artefakte?

    Hawass: Das wäre ein Novum. Zwar hatte die ägyptische Regierung bereits zehn Jahre nach dem Deutschlandtransfer Nefertitis solch eine Lösung vorgeschlagen, doch Berlin lehnte das Ansinnen ab.

    SPIEGEL ONLINE: Gibt es denn wenigstens ein Einvernehmen mit den Deutschen darüber, dass Nofretete in fünf Jahren zur Einweihung des neuen ägyptischen Museums nach Kairo ausgeliehen wird?

    Hawass: Festgezurrt ist nichts. Mir ist sogar zu Ohren gekommen, dass man das Ausleihen ägyptischer Altertümer als Risiko einstuft, weil wir Ägypter derartige Leihgaben nicht zurückschicken würden. Das ist beschämend.

    SPIEGEL ONLINE: Ist die deutsch-ägyptische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Archäologie gefährdet?

    Hawass: Nein, uns liegt sehr an einem langfristigem Miteinander. Ich hoffe sehr, eine befriedigende Lösung mit den Berlinern zu finden.

    SPIEGEL ONLINE: Ägypten gräbt noch nach einer anderen großen Königin: Kleopatra. Geht die Suche weiter?

    Hawass: Nächsten Sonntag werden die Grabungen fortgesetzt, die mehrere Monate eingestellt werden mussten. Das bisher Erreichte lässt hoffen, dass wir die Grabkammern Kleopatras und ihres Partners Antonius schon recht bald freilegen werden. Aber wir sollten dem alten Ägypten noch einen ganz anderen Tribut zollen.

    SPIEGEL ONLINE: Was wollen Sie noch ausgraben oder vom Meeresboden an Land hieven?

    Hawass: Wir sollten das Studium der altägyptischen Sprache und der Hieroglyphenschrift an unseren Schulen einführen, so wie die Europäer Lateinisch und Altgriechisch unterrichten, um die kulturelle Bewusstseinsbildung zu stärken. Dabei könnten uns sicher auch die Deutschen helfen.

    Das Interview führte Volkhard Windfuhr, Kairo
    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,655707,00.html

  • Heiliger See in Tanis ausgegraben

    In einem Tempel der antiken Stadt Tanis, im Nildelta, ist ein Heiliger See entdeckt worden. Der Tempel gehörte zu der Göttin Mut, wo der See künstlich angelegt wurde.

    Seine Umfassungsmauer ist 15m lang und 12m breit und wurde von französischen und ägyptischen Archäologen nahe der heutigen Ortschaft San al-Hadschar in 12m Tiefe gefunden.

    1928 ist schon ein Heiliger See in der Nähe gefunden. Er gehörte zu dem Tempel von Amun, des Gatten der Göttin Mut. Der gesamte Tempelkomplex ist in der 21. und 22. Dynastie entstanden, teilweise erst in der 26. Dynastie.

    In einem Heiligen See wurden hauptsächlich die Reinigungsrituale der Priester durchgeführt.

    Quelle:
    N-TV

  • meine Hauptseite

    ...in der nicht so viel passiert.

    Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll. :'(
    http://percygermany.blog.de/2009/09/16/neu-verliebt-6979844/


    www.PercyGermany.blog.de

    www.AegyptenBlog.blog.de

    s wird Zeit das ich wieder verschwind...

  • Koran Rezitation

    im namen Allahs des Allerbarmers des Barmherzigen

    my new Blog:

    => www.Allerbarmer.blog.de :wave:

  • neue Gräber in Luxor gefunden

    In Dra Abu al-Naga, auf der westlichen Seite von Luxor, sind im Tal der Adeligen neue Gräber entdeckt worden.

    Ein Grab gehörte einen Mann namens Amun-em-Opet. Der Namensteil "Amun" wurde aus den Grabreliefs herausgekratzt, wahrscheinlich während der Amarna-Zeit, als man alle Zeichen des Gottes Amun vernichtete.
    In der 3. Zwischenzeit wurde das Grab von einem Mann namens Ray neu benutzt, wie die Forscher durch den Fund eines Uschebtis mit seinem Namen herausfinden konnten.

    Des Weiteren fanden die Archäologen ein Grab aus der Spätzeit, in dem ein Hohepriesters des Gottes Month beigesetzt wurde. Auf der Außenwand huldigen der Hohepriester, dessen Namen noch nicht identifiziert werden konnte, und seine Frau den Gott Month. Weitere Götterbilder u.a. von Isis, Osiris und Nephthys befinden sich ebenfalls an dem Grab, das wegen der Geröllmassen noch nicht im Inneren untersucht werden konnte.

    Ein weiteres neu entdecktes Grab gehörte einen Mann namens Ankh-Min, der wahrscheinlich in der Regierungszeit Ramses III. gelebt hat. Scheinbar wurde es ebenfalls für spätere Bestattungen benutzt. Nähere Indizien erhoffen sich die Forscher durch weitere Untersuchungen des Grabes.

    u.a.ein Video dazu:
    http://www.drhawass...com/blog/video-new-tombs-..discovered-dra-abu-el-naga

  • Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen

    Allah- بسم الله الرحمن الرحيم‎

    بسم الله الرحمن الرحيم‎

  • Töchter Tutanchamuns

    Anlässlich der Ausstellung "Tutankhamun and the Golden Age of the Pharaohs" in San Fransisco, in der die Sarkophage der beiden Föten aus Tutanchamuns Grab zu sehen sind, gab die Sprecherin des Museums Jill Lynch bekannt, dass im Herbst diesen Jahres mit dem DNA-Ergebnis zu rechnen ist. Bei dem Test soll festgestellt werden, ob die beiden Mädchen wirklich die Töchter Tutanchamuns waren.

  • Die Djoser-Pyramide in Sakkara

    30 Kilometer südlich von Kairo lag westlich vom Nil-Tal die Nekropole Sakkara, einst Teil der Nekropolen von Memphis, der ersten Hauptstadt des Alten Ägyptens. Die einzige erhaltene Grabstätte ist die des Königs Djoser. Diese 60 Meter hohe Stufenpyramide stammt aus dem Jahre 2.700 vor Christus und ist somit die erste jemals erbaute Pyramide. Alleine durch ihre gigantischen Ausmaße, sie ist zehnmal höher, als die zuvor gebauten Grabstätten, hebt sie sich von diesen ab. Aber erst eine spektakuläre Entdeckung zu Beginn des 20. Jahrhunderts ließ die wahre Bedeutung der Pyramide zutage treten: Sie ist kein isoliertes Monument, sondern steht im Zentrum einer Anlage mit Tempeln, Palästen, Kapellen und sogar zur Lagerung von Nahrung und Kleidern vorgesehenen Galerien. Die Ausmaße dieser Grabstätte und das virtuose Spiel mit der geometrischen Perfektion der Anlage zeigen den ersten Versuch, das rein am Nutzen orientierte Bauen zu einer Kunst von symbolischer Bedeutung zu machen. Zudem fanden die Archäologen eine Skizze auf einem Steinfragment: die älteste überlieferte Architekturskizze. Auch die Säulen sind ohne Vorläufer, sie tragen zum ersten Mal die uns heute bekannte Form. Die Stufenpyramide von Sakkara stand damit am Beginn der bahnbrechenden technischen und kulturellen Errungenschaften Ägyptens. Diese Revolution des Bauens war der Beginn dessen, was wir heute Architektur nennen: die Zusammenführung von Bau und Kunst

  • الله

    Fichtelgebirge 193

    www.einladungzumparadies.de

    www.returnofislam.com

    www.muslimegegenrechts.de

    www.war-made-easy.de

    www.Islamschule.de

    www.lernen-und-erholen.de

    www.kinderklau-in-deutschland.de

    www.islam-fetwa.de

    allah

  • Königin Mutnodjemet

    Königin Mutnodjemet war die Ehefrau von Haremhab. General unter Echnaton, Tutanchamun und Eje, bis er selbst den Thron Ägyptens bestieg.
    Bekannt ist sein Grab im Tal der Könige aber bevor er zum Pharao aufstieg, ließ er sich als einfacher Adeliger ein Grab in Sakkara errichten. Dies ist mittlerweile in einem sehr schlechten Zustand und einige Steine aus dem Grab sind sogar außerhalb des Landes geschafft worden.
    Der Archäologe Geoffrey Martin hat Haremhabs letzte Ruhestätte erneut ausgegraben und restauriert und sterbliche Überreste einer Frau, wahrscheinlich von Mutnodjemet, gefunden. Zumindest fand man Grabbeigaben, die den Namen der Frau trugen.
    Dies könnte insoweit interessant sein, weil einige Wissenschaftler glauben, dass Mutnodjemet eine Tochter von Eje und somit eine Schwester der berühmten Königin Nofretete sein könnte. Eine gewisse Mutbenret, die den Titel "Tochter des Königs" trägt, soll den gleichen Namen und Titel wie Nofretete tragen. Eine Verbindung der beiden ist daher sehr wahrscheinlich. Einige Forscher sind der Meinung, dass es sich bei Mutbenret um Mutnodjemet handeln könnte.
    Die DNA von Mutnodjemet könnte also ein weiterer Schlüssel zu der Familie Tutanchamuns werden. Zahi Hawass möchte so die Mumie der Nofretete identifizieren und weitere verwandtschaftliche Verhältnisse herausfinden.
    Leider gibt es ein Problem: die Überreste der Mumie sind nicht mehr auffindbar. Geoffrey Martin weiß es nicht und ein tschechischer Anatomist namens Strouhal, der die Knochen untersucht hatte, fand sie bei seiner Rückkehr nach Ägypten ebenfalls nicht wieder.
    Strouhal fand heraus, dass es sich um eine 40-jährige Frau handelte, die ihr Leben wahrscheinlich im Kindsbett verlor. Ein Fötus wurde ebenfalls in dem Grab in Sakkara gefunden. Beide Mumien waren Grabräuber zum Opfer gefallen und so in einem sehr schlechten Zustand.
    Zahi Hawass ist optimistisch, dass er die verlorene Mumie wiederfinden wird. Dann soll ein DNA-Test Licht ins Dunkel bringen.
    Quelle:
    http://weekly.ahram.org.eg/2009/960/he2.htm

  • daaa is er...

    P2150002

  • Steigenberger nach Ägypten verkauft

    Mehr als 6500 Mitarbeiter und 81 Hotels: Die Familie Steigenberger hat ihre Hotelgruppe an einen ägyptischen Tourismus-Konzern verkauft - Kündigungen soll es nicht geben.
    Knapp 80 Jahre nach der Gründung ist die traditionsreiche deutsche Hotelkette Steigenberger nach Ägypten verkauft worden. Käufer ist der Touristikkonzern Travco, wie die Steigenberger-Gruppe in Frankfurt am Main mitteilte. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

    Unter dem Dach von Travco will Steigenberger schneller außerhalb des Kernmarktes Deutschland, Schweiz und Österreich wachsen. Zu Steigenberger gehören 50 gleichnamige Luxushotels und 31 InterCityHotels, die zur Mittelklasse zählen.

    Travco betreibt bereits Hotels, veranstaltet Kreuzfahrten auf dem Nil und bietet touristische Dienstleistungen an. "Durch das internationale Hotel- und Urlaubsangebot von Travco sind wir in der Lage, unseren Gästen neue Destinationen zu bieten und damit neue Welten zu öffnen", erklärte Steigenberger-Chef André Witschi.

    http://www.sueddeutsche.de/reise/505/484937/text/

  • Katakomben unter den Pyramiden

    Der britische Autor Andrew Collins berichtet von einem riesigen Komplex an Tunneln, Höhlen und Kammern, das sich unter dem Pyramidenfeld von Gizeh befindet.

    Collins und der Ägyptologe Nigel Skinner Simpson entdeckten die Erwähnung eines Tunnelsystems in den Memoiren des britischen Forschers und Diplomaten Henry Salts. Die Memoiren wurden nie veröffentlicht, weshalb die Katakomben unter dem Pyramidenfeld in Vergessenheit gerieten.

    Collins und Simpson glauben anhand der Aufzeichnungen den Eingang gefunden zu haben. Er liegt inmitten eines nicht-aufgezeichneten Grabes westlich der Pyramiden und führt in eine zusammengestürzte Kammer mit tierischen Knochenresten, Fledermauskolonien und giftigen Spinnen.

    Das Forscherteam fand in dieser riesigen Höhle auch Mumienfragmente. Je weiter sie in die Höhle vordrangen, desto dünner wurde die Luft. So mussten sie ihre Forschungen erst mal abbrechen. Spätere Besuche enthüllten mehr über die Ausmaße dieser Konstruktion, die in Collins Buch "Beneath the pyramids" veröffentlicht werden sollen.

    Zahi Hawass nahm sogleich die Luft aus diesem Projekt: "Es gibt keine neuen Entdeckungen in Gizeh" und weiter "Wir wissen alles über das Gizehplateau - Amateure können dort nichts neues finden."

    Collins ist sich seiner Sache sehr sicher: "Wir haben akademische Bibliotheken in London und Kairo durchsucht und wir haben aus der neueren Zeit keine Erwähnung über die Höhle oder das Grab gefunden". Lt Collins könne Hawass ihn gerne vom Gegenteil überzeugen und Schriftstücke bezüglich des Grabes und der Höhle zuschicken. Eine Reaktion blieb bisher aus.

    Wenn die Katakomben zehntausende wenn nicht sogar hunderttausende von Jahren alt wären, könnten sie nicht nur die Entwicklung des Pyramidenfeldes beeinflusst haben, sondern auch den Glauben der alten Ägypter an eine Unterwelt, in der die Seele wieder aufersteht und danach in den Himmel hinauffährt.

    Antike Totentexte erwähnen die Existenz einer unterirdischen Welt in der Nähe der Pyramiden von Gizeh, so Collins weiter.

    Quellen:
    Discovery.com (mit Foto)
    Redorbit.com

  • Jackson und Ägypten

    Eine 3000 Jahre alte Kalkstein-Büste hat es den Anhängern des King of Pop angetan. Die steht zwar schon seit 1988 im Field-Museum in Chicago, ist aber erst jetzt zum beliebtesten Ausstellungsstück des Hauses geworden. Sie zeigt eine unbekannte Frau, die dem „King of Pop“ verblüffend ähnlich sieht!
    Besonders Nase, Augen und Mund der Ägypterin sehen aus wie Jackos – sie könnte glatt als seine Urahnin durchgehen! Allerdings: Während die bröckelnde Nase bei Michael von Schönheitschirurgenhand verursacht wurde, hat der Kalkstein-Büste ihr hohes Alter übel mitgespielt. Sie wurde zwischen 1550 bis 1050 vor Christus in Ägypten geschaffen.
    Der Kurator des Museums, Jim Phillips, geht davon aus, dass Michael Jackson, der am 25. Juni einen Herzstillstand erlitten hatte, die Büste nicht kannte. Seit einem Zeitungsbericht über die „Jacko-Urahnin“ würden er und seine Mitarbeiter mit Anfragen „überschwemmt“, sagte Field.
    „Wir hatten schon Leute, die in unser Museum kamen und fragten: ,Wo ist Michael Jackson?'“

    http://www.bild.de/BILD/unterhaltung...-aehnlich.html

  • Tal der Könige

    Zahi Hawass berichtet auf seiner Blogseite, dass das Grab des Haremhab im Tal der Könige nun wieder für Touristen zugänglich sei. Um die Feuchtigkeit zu regulieren, wurde eine hochmoderne Belüftungsanlage von einer deutschen Firma in das Grab eingebaut. Die hochempfindlichen Grabmalereien, die durch "Ausdünstungen" der Touristen in Mitleidenschaft gezogen werden, sollen so besser geschützt sein. Bei Erfolg, sollen solche Anlagen auch in andere Gräber eingebaut werden.

    mehr:

    http://www.drhawass.com/blog/press-release-tomb-haremhab-re-opens

  • Büste der Hatschepsut gefälscht

    Büste der Hatschepsut gefälscht?

    Das Ägyptische Museum Berlin scheint nicht zur Ruhe zu kommen. Nach Zweifel an der Echtheit der Nofretete-Büste und des Papyrus mit der Unterschrift Kleopatras, fragt nun wieder jemand nach der Echtheit eines antiken Objektes - der Büste der Hatschepsut.

    Dieser Jemand ist ein unbekannter Forscher namens Klaus Köller. Er hegte schon lange Zweifel an der Echtheit der Büste, die das Ägyptische Museum Berlin 1986 zusammen mit der Ernst-von-Siemens-Stiftung für 1 Millionen DM von einem der "bedeutendsten Antiquitätenhändler Englands" (F.A.Z.) Robert Symes gekauft hatte.
    Bezüglich Robert Symes muss man noch erwähnen, dass er vor 20 Jahren tatsächlich ein renommierter Antiquitätenhändler war. In früheren Jahren wurden seine Depots aber als Schleuse für gefälschte Kunstwerke benutzt.

    Über "Umwege" bekam nun Klaus Köller ein Tütchen mit Gesteinssplitter, die angeblich bei der Socklung der Büste durch die Bohrung hinabgerieselt sind.

    Klaus Köller hat nun diese Gesteinssplitter von der technischen Universität (TU) Berlins untersuchen lassen. Hierbei handelte es sich um "Magnesit-Siderit-reichem Gestein" und nicht aus Granit, woraus die Büste eigentlich sein soll. Außerdem entdeckten die Wissenschaftler eine "faserige" Substanz, wie man sie in modernen Baustoffen findet.
    Ob die Büste wirklich aus Granit ist, wird schon länger angezweifelt. Das Berliner Rathgen-Institut und der Münchner Geologe Dietrich Klemm haben bei einer früheren Untersuchung den bräunlichen Stein nicht zuordnen können.

    Einige Medien schrieben, dass Klaus Köller von der TU Berlins sei. Laut F.A.Z. ist Herr Köller dort gänzlich unbekannt. Wie dem auch sei, die TU meldete sich zu Wort, dass sie nur ein Tütchen Gesteinssplitter untersucht hätten, die genauso gut aus der "Berliner Oranienstraße" (F.A.Z.) stammen könnte. Und weiter schreibt die F.A.Z.: "Fatale Ergebnisse, die zwei Jahre nach der Analyse zum "Spiegel" gelangten und so schließlich für internationales Aufsehen sorgten. Köllers Tütchen reichte, um eine weitere Darstellung Hatschepsuts unwiederbringlich verloren scheinen zu lassen.

    Die Sprecherin der zum Museum gehörenden Preußenstiftung, Stefanie Heinlein, äußerte ebenfalls Zweifel an der Untersuchung. Frühere Gutachter hätten die Echtheit der Büste bestätigt. Ob es eine weitere Untersuchung an der Büste geben wird, hielt sie offen.

    Quellen:
    F.A.Z., 23.07.2009, Nr. 168 / Seite 33
    tagesspiegel
    welt online (mit Foto der Büste)
    Financial Times Deutschland

  • Forscher entlocken Mumien letzte Geheimnisse

    9. Juli 2009, 14:05 Uhr
    In Mannheim startet ein einzigartiges Forschungsprojekt: Um ungelösten Rätseln über Herkunft, Ernährung, Krankheit und Sterben Jahrtausende alter Toter auf die Spur zu kommen, wird ein hochmoderner Computertomograph eingesetzt. Was das Gerät staubtrockenen Mumien an Geheimnissen entlocken kann, ist erstaunlich.
    Die Mumie einer Frau wird in das Computer-Tomographie-Gerät in der Mannheimer Uniklinik geschoben: Die Ägypterin ist seit rund 2400 Jahren tot. „Wie sie an den Goldblattauflagen auf der Haut sehen, handelt es sich um eine hochstehende Persönlichkeit, die eine Einbalsamierung erster Klasse erhielt“, sagt Wilfried Rosendahl, Leiter des Mumienprojekts der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen. Unterdessen zeigt der Monitor, was die Frau im Bauch trägt: eine Papyros-Rolle.

    „Gut möglich, dass die Rolle mit Hieroglyphen beschriftet ist, aber mit der jetzigen Technologie können wir sie noch nicht lesen“, erklärt Rosendahl. Doch was das derzeit modernste und im Klinik-Alltag für Kranke eingesetzte CT-Gerät von Siemens den Mumien an Geheimnissen zu entlocken vermag, ist weltweit einzigartig.

    Im Mannheimer Universitätsklinikum geht eine Forschungsreihe unter dem Namen „German Mummy Project“ neue Wege. Erstmals arbeiten ein Museum und ein Krankenhaus zusammen an der Analyse und Erhaltung von mumifizierten Leichen. Das Reiss-Engelhorn-Museum und die Radiologie der Klinik nutzen dabei einen besonders leistungsfähigen, drei Millionen Euro teuren Computertomographen, um dreidimensional ins Innere der Körper zu blicken.

    „Durchleuchten statt Aufschneiden“ lautet das Gebot für den Oberarzt Christian Fink und Wilfried Rosendahl. „Auf diese Weise geben die Mumien ihr Inneres preis und bleiben dennoch völlig unversehrt“, erklärte die Uni-Klinik.

    Die dreidimensionalen Körperscans sind so detailreich, dass mit ihren Daten ein Laserstrahl im so genannten Rapid-Prototyping-Verfahren exakte Kunststoffkopien von Körperteilen wie dem Schädel herstellen kann. „Wir sind auf solche Verfahren und den berührungslosen Blick ins Innere angewiesen, weil wir die Mumien nicht zerstören, sondern erhalten und restaurieren wollen“, erläutert Rosendahl.

    Begonnen hat das international bedeutsame Forschungsprojekt 2004, nachdem in den Kellern des Mannheimer Museums 20 Mumien entdeckt wurden, die teilweise als im Krieg verloren galten oder nur mit wenigen Angaben in Inventurlisten verzeichnet waren. Um das Rätsel von Herkunft, Alter, Geschlecht, Ernährungsgewohnheiten, Krankheit und Tod zu lösen, kooperierten die Museumsmacher mit der Uni-Klinik und einer Reihe weiterer Wissenschaftler bis hin zu Experten für Haar- und Giftanalysen.

    Was straubtrockenen Mumien mit modernster Analytik an Geheimnissen entlockt werden kann, ist erstaunlich: Bekannt wurde so etwa, dass die alten Ägypter von Parasiten gepeinigt wurden, dass sie an Lepra, Kinderlähmung und schmerzhaften Zahnabszessen litten und dass sie auch Schweinefleisch aßen.

    Der CT-Scan der ägyptischen hochstehenden Dame mit dem Namen „III-130“ – so ihre Inventar-Nummer – zeigt „auf den ersten Blick einen Bruch der Elle im linken Unterarm, perfekte Zähne und keine Osteoporose“, sagt Oberarzt Christian Fink, der die Bilder auswertet. Die Mumie der etwa 20 bis 40 Jahre alten Frau ist eine Leihgabe des Museums Basel, wo sie im 19. Jahrhundert unter ungeklärten Umständen landete. Sie wird nun in den kommenden Monaten ebenso detailliert untersucht wie zwölf weitere Mumien, darunter Vorfahren des Barons von Crailsheim aus der Familiengruft im Schloss Sommerdorf oder einbalsamierte Mumien aus Peru.

    Bei zwei bereits untersuchten Mumien aus Basel stießen die Forscher ebenfalls auf Überraschungen. Unter anderem fanden sie heraus, dass es sich bei einer kleineren einbandagierten Mumie keineswegs um ein Baby handelte, wie ursprünglich angenommen worden war, sondern um ein Kind. Sein Sarg war wahrscheinlich von Grabräubern geplündert worden, daraufhin war es mit „zusammengeschobenen“ Beinen bandagiert worden.

    Alle durchleuchteten Mumien werden Bestandteil einer Wanderausstellung von insgesamt 70 Mumien, die nächstes Jahr in den USA gezeigt werden soll. Unter ihnen ist auch die Mumie einer Peruanerin, die 1415 im Alter von 30 bis 50 Jahren starb und mit geschlossenen Händen einbalsamiert wurde. Der CT-Scan in Mannheim zeigte, dass sie darin zwei Objekte festhielt. Zunächst vermuteten die Forscher Gegenstände aus Kupfer, Gold oder Keramik. Über das berührungslose Rapid-Prototyping konnten dann Nachbildungen der Gegenstände angefertigt werden. Es waren zwei Milchzähne von Kindern: ein Eck- und ein Backenzahn.

    „Warum die Kinderzähne in die Hände der Verstorbenen gelegt wurden, werden wir nie erfahren. Vielleicht ist es eine Botschaft wie 'Denk an die Kinder!'“, sagt Rosendahl. Für ihn schlägt diese Entdeckung eine unerwartete und berührende Brücke zwischen Zeiten und Kulturen. „Auch heute sammeln noch viele Eltern die Milchzähne ihrer Kinder“, sagt er.

    Nicht nur die Wissenschaftler, die auf Erkenntnisse über Krankheiten, Riten und Verletzungen hoffen, ziehen einen Vorteil aus der Kooperation. Auch die Ärzte lernen durch die Versuche mit den Mumien mehr über die Funktionen ihres ungewöhnlich leistungsfähigen Computertomographen. „Mit diesem CT ist es möglich, dichte Strukturen wie Verbände und Bandagen oder Knochen voneinander zu trennen und zum Beispiel die Knochen unverdeckt sichtbar zu machen“, erklärt Fink.

    Natürlich wird bereits seit Jahren mit Computertomographen gearbeitet, um Geheimnissen der Mumien auf die Spur zu kommen. „Aber nach wie vor ist jede neue Mumie ein neuer Baustein im Gesamtbild über das Leben und Leiden der Menschen in dieser Zeit“, meint Rosendahl. Und nach wie vor sind die Mumien für Menschen ein Phänomen: „Sie sind eben eine interessante Metapher für das ewige Leben“, erklärt der Experte. „Es gibt ja auch nichts, was so tot ist und doch lebendig.“ Nach der ersten Analyse werden Wissenschaftler aus aller Welt auf die CT-Bilder aus Mannheim zurückgreifen können. Konkrete Ergebnisse wollen Rosendahl und sein Team zunächst aber nicht präsentieren: „Die Mumie hat ihre Zeit gebraucht, um zu uns zu kommen. Jetzt brauchen wir unsere Zeit, um das Ganze zu studieren."

    Im 19. Jahrhundert rollte eine wahre Ägyptomanie über Europa. Es galt als schick in besseren Kreisen bei Partys um Mitternacht eine Mumie aufzuwickeln, um sich zu gruseln. Eine Vorstellung, die dem Altertumsforscher Rosendahl heute selbst einen Schauer über den Rücken jagt: „Damals wurden mehr Mumien vernichtet als heute in unseren Museen ausgestellt werden“.

    Deshalb sei es unverzichtbar, mit den noch vorhandenen Mumien schonend umzugehen, um Leben und Leiden vergangener Epochen genau zu dokumentieren.

    http://www.welt.de/wissenschaft/article4088583/Forscher-entlocken-Mumien-letzte-Geheimnisse.html

  • Funde neben Ägyptischen Museum Kairo

    In der Nähe des westlichen Tores des Ägyptischen Museums Kairo, haben Archäologen einen Speicher mit antiken Artefakten ausgegraben. Dazu gehören ein Tisch aus Kalkstein, einige Steine, der Fuß eines pharaonischen Pfeilers aus dem Jahr 1300 v. Chr. und das Fragment einer Platte mit Hieroglypheninschrift,

    Diese Art von Platte wurde während der gesamten pharaonischen Periode benutzt, um spezielle Ereignisse zu verzeichnen, so Zahi Hawass. Sie zeigt den Kopf einer Kobra.

    Den außergewöhnlichen Fundort erklärte Zahi Hawass mit dem Verhalten ausländischer Archäologen, die in der Vergangenheit, ihrer Ansicht nach, nutzlose Objekte im Museumsgarten vergraben haben.

    Quelle:
    smashhits.com

  • Altägyptische Festung gefunden

    Eine Festung aus der Zeit Psammetichs I. (664 - 610 v. Chr.) ist in der Nähe der Stadt Ismailija am östlichen Rand des Nildeltas gefunden worden.

    Das Gebäude ist 380 x 625m groß und liegt in der altägyptischen Militärsiedlung Daphnae. Die Festung besteht aus "drei aufeinanderfolgenden Hallen, einen Tempel aus Kalkstein und einem kleinen Palast mit acht winzigen Räumen"

    In Daphnae befinden sich außerdem noch 22 große Speichergebäude zur Aufbewahrung von Waffen und Lebensmitteln.

    Quelle:
    sueddeutsche.de

    Juli 2009

  • Gräber aus der 18. Dynastie entdeckt

    In der Nekropole von Dra Abu el-Naga, an der Westbank von Luxor, haben ägyptische Archäologen ein Grab aus der 18. Dynastie entdeckt. Das Grab gehört dem Aufseher der Jäger Amun-em-Opet, der kurz vor der Regierung Echnatons gelebt hat.

    Zahi Hawass berichtete auch von zwei Eingängen von undekorierten Gräbern, die nordwestlich des Grabes gefunden wurde. Im Vorhof des ersten Grabes fanden die Forscher 7 Siegel mit dem Namen Amenhotep-Ben-Nefer, Hüter der Rinder des Amun. Im zweiten Vorhof wurden Siegel mit dem Namen Eke, königlicher Gesandter und Aufseher/Hausverwalter des Palastes entdeckt. Desweiteren fanden die Forscher Reste von unidentifizierten Mumien und Uschebtis aus Fayence und gebranntem Ton.

    Quelle:
    eTuroboNews

  • DNA-Test an Mumie Tutanchamuns

    Zahi Hawass meldete am Montag,1.6.2009 dass ägyptische Wissenschaftler einen DNA-Test an der Mumie Tutanchamuns durchführen werden. So soll herausgefunden werden, wer mit Tutanchamun verwandt ist.
    Die Tests, wozu auch röntgen und die Rekonstruktion von möglichen verwandtschaftlichen Besonderheiten gehören wird, sollen von Experten der medizinischen Fakultät der Kairoer Universität unterstützt werden.

    Die Untersuchungen sollen hauptsächlich im Tal der Könige durchgeführt werden.

    Die ägyptische Altertümerverwaltung lehnte Anfragen für Tests an Mumien stets ab, da sie von "Ausländern" und von Laboratorien kamen, die "nicht spezialisiert auf Mumien" sind.

    Quelle:
    Daily Times

  • Wird es eng um Nofretete?

    Die BZ-Berlin beruft sich in ihrem Artikel auf die aktuelle Ausgabe des Spiegels. Hier behauptet der Ägyptologe Rolf Krauss, dass die Büste der Nofretete eigentlich nicht in Berlin sein dürfte. Der Entdecker Ludwig Borchardt hätte Ägypten für die Nofretete den "Klappaltar von Kairo" überlassen. Dieser sei laut Krauss eine Fälschung.
    Der "Klappaltar" wurde einen Monat nach der Entdeckung der Nofretete gefunden, genug Zeit um ihn fälschen zu lassen. Christian Loeben, Leiter des ägyptischen Museums Hannover, unterstützt Krauss' These. Das Objekt sei ein "in betrügerischer Absicht gefertigter Stilmischmasch". Der Leiter des ägyptischen Museums Berlin, Dietrich Wildung, bestreitet das. Er und viele seiner Kollegen seien sich sicher, dass der Klappaltar echt ist. Außerdem hätte Krauss schon vor 10 Jahren im US-Magazin "KMT" darüber spekuliert. "Für Krauss ist dies eine schöne Gelegenheit sich ins Gespräch zu bringen" so Wildung.

    Trotz seiner Annahme möchte Krauss auch nicht, dass Nofretete nach Ägypten zurück muss. Aber er fürchtet, dass Deutschland nicht um eine Entschädigung herumkommen wird. Nofretete wird laut BZ-Berlin auf 390 Mio Dollar geschätzt.

    Quelle:
    BZ-Berlin

    Der Spiegel hat den Artikel leider (noch?) nicht online veröffentlicht. Viele Infos über die "Verschwörungstheorien" rund um Nofretete und viele weitere Informationen erhalten ihr auf der Homepage des ZDF. Leider hat das ZDF eine falsche Abbildung des Klappaltars veröffentlicht. Das dort abgebildete Altarbild Echnatons und Nofretetes (zu sehen im Ägyptischen Museum Berlin) soll Borchardt als Vorbild für den Klappaltar genommen haben.

    Eine, leider nur, kleine Abbildung des Klappaltars findet ihr auf der Homepage des ägyptischen Museums Kairo.
    Die Argumente, die der Spiegel (22/2009) als Beweise für eine Fälschung aufzählt, hat BZ-Berlin ebenfalls veröffentlicht (leider ohne Bild)

  • Neue Spuren der Hyksos in Ägypten

    Im Palastbezirk der Hyksos in Tel el-Dab'a fanden Archäologen die bisher älteste Keilschrifttafel Ägyptens. Sie stammt aus Babylon und wurde in "den letzten Jahrzenten des Altbabylonischen Reiches" beschrieben. Diese zeugt von den weit reichenden diplomatischen Beziehungen der Hyksos.

    Des weiteren fanden die Forscher das Skelett einer Pferdestute, die wahrscheinlich das Lieblingstier des Herrschers gewesen ist. Das ist der bisher älteste Fund einer Pferdebestattung in Ägypten.

    Die Hyksos herrschten im 17. Jh. v. Chr. über Ägypten.

    Den Artikel, mit mehr Infos über die Hyksos und mit einem Foto des Pferdeskeletts findet ihr unter Wissenschaft-Aktuell

  • 454 Artefakte kehren nach Ägypten zurück

    Das britische Myers Museum schickt 454 Artefakte zurück, die vor über 30 Jahren illegal aus Ägypten geschafft wurden. Die Objekte stammen vom Ägypten-Fan Ron Davey, dessen Familie dem Museum die Stücke hinterlassen hat.

    Wahrscheinlich schmuggelte Davey ein Großteil der Sammlung zwischen 1972 - 1988 außer Landes. Da die Unesco 1970 die private Ausfuhr von antiken Objekten verboten hatte, entschied sich das Museum für die Rückgabe der Objekte.

    Zu der Sammlung gehören 94 Perlenketten, 99 Tonfragmente, 109 Uschebtis, 60 Kleidungsstücke, 12 Bronzemünzen, 4 Skarabäen, 4 Keramikobjekte sowie Ton- und Steinfiguren.

    Laut dem Pressebericht ist es Ägypten gelungen, seit 2002 mehr als 5000 ägyptische Objekte wieder zurückzuholen.

    Quelle:
    pressemittleiung.ws

  • Ein neuer Roboter für Cheops

    Anscheinend steht ein neuer Versuch für die Erkundung des Schachtes der Cheops-Pyramide an.

    Auf einem Symposium der Internationalen Buchmesse in Turin kündigte Zahi Hawass den 26.07. als neuen Termin an.

    Ein neuer Roboter, entwickelt von Wissenschaftlern der Universitäten von Hong Kong und Manchester, soll diesmal versuchen das Geheimnis der Cheops-Pyramide zu lüften.

    Ob das Ereignis wie zuletzt 2002 live übertragen wird, sagte Hawass nicht.

    (siehe auch News vom 17.09.02)

    Quelle:
    The Egyptian State Information Service

  • Hellenistische Statue gefunden

    In den Shalalat-Gärten von Alexandria wurde Anfang Mai eine Statue im hellenistischem Stil gefunden. Laut Kalliopi Limneou-Papakosta, Direktorin des Hellenischen Forschungsinstituts zur Zivilisation Alexandrias, ist die Statue "von einer seltenen Kunstfertigkeit und Schönheit". Sie zeige Ähnlichkeiten mit anderen Statuen von Alexander des Großen und sei der wichtigste Fund seit langem in Alexandria. Sie soll im Museum der Stadt der Öffentlichkeit gezeigt werden.

    Quelle:
    Griechenland Zeitung

  • 6000 Jahre alte Funde im Faijum

    N-TV berichtet von mehreren Funden im Faijum, nördlich des Qarun-Sees. Die entdeckten Objekte erstrecken sich über einen Zeitraum von über 6000 Jahren. Angefangen bei Pfeilspitzen, Schmuck und Nadeln aus Tierknochen, die aus der prähistorischer Epoche stammen, bis hin zu Keramik aus der Zeit islamischer Herrscher. Außerdem fanden die Forscher auch Höhlen und einfache Behausungen, die sowohl in prähistorischer als auch in späterer Zeit genutzt wurden. Des Weiteren wurden Münzen und Gewichte aus griechisch - römischer Zeit entdeckt.
    Der interessanteste Fund ist eine Steinplatte mit dem dem Namen des mysteriösen Herrschers Skorpion, der vor rund 5100 Jahren über Ägypten geherrscht haben soll.

    Quelle:
    N-TV

  • Arabic Chill Out Music - with lyrics

  • Nofretete eine Fälschung?

    Henri Stierlin, Altertumsexperte aus der Schweiz, behauptet in seinem neuen Buch "Le buste de Néfertiti - une imposture de l'égyptologie?" (Die Büste der Nofretete - ein Betrug der Ägyptologie? Infolio-Verlag, Schweiz), dass die Büste der Nofretete eine Fälschung sei.

    Angefangen hat alles vor 20 Jahren als Stierlin sich mit dem heutigen Direktor des Ägyptischen Museums Berlin, Dietrich Wildung, traf. Weil die Büste derart gut erhalten ist, wollten sie als Scherz ein Buch herausbringen, das den Entdecker Ludwig Borchardt als Fälscher darstellen sollte.
    Was als Scherz gedacht war, ließ Stierlin nicht mehr los - zur Überraschung von Dietrich Wildung, der das Buch als "wunderbare Propaganda für unser Fach" sieht aber sich fragt "ob Stierlin die Sache wirklich ernst nimmt".

    Auch der Autor Erdogan Ercivan zweifelt in seinem Buch "Missing Link der Archäologie" (Kopp-Verlag, Rottenburg a. N.) an die Echtheit der Büste.
    Borchardt hätte die Büste nicht aus böser Täuschungsabsicht, sondern aus reiner Spaß an der Freud oder wie Stierlin berichtet als Präsentationsstück einer Halskette hergestellt. Halb im Scherz hätte er den "Fund" als echt bezeichnet. Wegen der allgemeinen Begeisterung des Fundstückes, hätte Borchardt nicht mehr die Kurve bekommen, um die Büste als seine Eigenkreation zu outen. Außerdem wollte er den sächsischen Herzog Johann Georg nicht der Lächerlichkeit preisgeben, als er sich, überzeugt von der Echtheit der Büste, mit ihr ablichten ließ. Dies wäre für die Autoren auch eine Begründung, warum die Büste nicht sofort, sondern erst 1924, 12 Jahre später, ausgestellt wurde.

    Borchardt arbeitete laut Ercivan eng mit Fälschern zusammen, um die Echtheit von Artefakten zu überprüfen. Erst kürzlich wurde eine Stele der Königin Hatschepsut als Fälschung entlarvt, die Ludwig Borchardt 1912 nach Berlin gebracht hat. Ist Borchardt das Opfer von Betrügern geworden?
    Dietrich Wildung betont, dass man bei der Untersuchung der Büste keine Spur von modernen Stoffen finden konnte. Außerdem sei der Fundbericht vom 06.12.1912 schlüssig.

    Ercivan mokiert, dass er keine Aufnahmen von der Durchleuchtung der Büste (selket.de berichtete) bekommen hat. Wenn unter der Gipsschicht ein stützendes Drahtgeflecht zu finden wäre, dann wäre dies ein sicherer Beweis für eine Kreation des 20. Jahrhunderts. Wildung gab den rüden Ton bei der Anfrage Ercivans als Begründung an, warum er ihm keine Unterlagen zu Verfügung gestellt hat.

    Auch das Aussehen der Nofretete hinterlässt Zweifel. Sieht sie doch eher aus wie eine Europäerin. Außerdem hätte sie im Profil laut Ercivan verblüffende Ähnlichkeit mit Borchardts Ehefrau.

    Quelle:
    Berliner Morgenpost

  • Schweinegrippe in Ägypten : Mai 2009

    Aus Furcht vor einer Ausbreitung der Schweinegrippe hat Ägypten die Schlachtung sämtlicher Schweine im Land angeordnet. Mit der Tötung der Tiere solle sofort begonnen werden, erklärte der ägyptische Gesundheitsminister Hatem el Galbali nach einem Treffen mit Präsident Husni Mubarak in Kairo.
    In Ägypten gibt es etwa 250.000 Schweine, die von der Minderheit der koptischen Christen gezüchtet und verspeist werden.
    Im Islam gelten Schweine als unrein.
    Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann die Schweinegrippe durch das Verspeisen von Schweinefleisch aber nicht auf den Menschen übertragen werden.

  • Wird Kleopatra gefunden, hätten viele gelogen

    Derzeit suchen Archäologen medienwirksam in dem Tempel von Taposiris Magna das Grab der ägyptischen Königin Kleopatra und ihres Geliebten Marcus Antonius. Der tatsächliche Fund wäre ein Desaster für die Geschichtsforschung. Denn alle Quellen widersprechen den Archäologen.

    Als vor neun Jahren in Berlin der Neufund eines Papyrus präsentiert wurde, auf dem die ägyptische Königin Kleopatra – möglicherweise – ihr handschriftliches Signet hinterlassen hat, war ein gutes Dutzend Kamerateams vor Ort. Wie groß die Aufmerksamkeit sein dürfte, wenn ihr unberührtes Grab ans Licht käme, kann man sich unschwer vorstellen. Und wenn darin noch die Gebeine ihres Geliebten Marcus Antonius gefunden würden, es wäre eine Weltsensation

    Die Hoffnung darauf schürt kein Geringerer als Zahi Hawass. Der ebenso mächtige wie umtriebige Chef der ägyptischen Altertümerverwaltung inszeniert sein neuestes Projekt denn auch entsprechend. „Wir hoffen, die Grabstätte zu finden und zwar unversehrt“, gab er mit medienwirksamem Vorlauf zu Protokoll. Jetzt soll nun die Suche beginnen, die zur „größten Entdeckung des Jahrhunderts“ (Hawass) führen soll.

    Bis dahin dürfte allerdings noch einige Zeit ins Land gehen. Denn das Grabmal, das da die Fantasie beflügelt, wird in 21 Metern Tiefe unter einem Tempel vermutet, der rund 50 Kilometer westlich von Alexandria auf einem Hügel liegt. Mit dem modernen Gerät sollen Röntgenaufnahmen noch in 70 Metern Tiefe möglich sein. Irgendwo da unten, ist sich die Archäologin Kathleen Martinez aus der Dominikanischen Republik sicher, befindet sich ein komplexes Tunnelsystem. An drei Stellen will ihr Team den Spaten ansetzen.

    Seit drei Jahren gräbt Martinez in dem Tempel von Taposiris Magna. Der Fund von zehn Mumien, 22 Münzen mit dem Abbild Kleopatras sowie einer Maske, die möglicherweise Marcus Antonius darstellt, bewogen die Spatenforscher zu ihrer Annahme, auf die Spur des legendären Paares gekommen zu sein.

    Hinzu kommt, dass es sich bei dem Tempel aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. wohl um einen heiligen Ort der Isis handelte. Im altägyptischen Mythos erweckte die Göttin ihren ermordeten Gemahl zu neuem Leben. Da sich Kleopatra im Leben ihren ägyptischen Untertanen auch als Inkarnation der Isis vorstellte, wäre ein Tempel der Fruchtbarkeitsgöttin auch ein ihr gemäßer Ort der letzten Ruhe. Soweit die hoffnungsvolle Spekulation.

    Doch hinter dem Spiel mit publikumswirksamen Erwartungen verbirgt sich auch brisanter methodischer Zündstoff. Denn den erhofften Fund dürfte es nach Aussage der schriftlichen Zeugnisse überhaupt nicht geben. Berichten doch die wichtigsten Chronisten und Historiker übereinstimmend, dass Kleopatra in Alexandria beerdigt wurde und Antonius an ihrer Seite. Also angenommen, die Grabungen in Taposiris Magna würden den mumifizierten Körper der Kleopatra ans Licht bringen, es würde unsere Gewährsleute in einer Weise desavouieren, die das methodische Gerüst der althistorischen Forschung ins Wanken brächte.

    Denn als Generallinie dient der Geschichtsschreibung die schriftliche Überlieferung. Im Fall von Kleopatras Kampf und Ende sind dies zudem erklärte Historiker, die ihre Schriften nach Maßstäben formten, die seit Jahrhunderten in der griechisch-römischen Welt erprobt wurden.

    Sie berichten klar und in weiten Teilen übereinstimmend davon, wie der Caesar-Erbe Octavian 31 v. Chr. bei Actium die Flotte seines römischen Rivalen Marcus Antonius und der ägyptischen Königin Kleopatra vernichtete. Wie die beiden Liebenden ihre letzten Monate in endzeitlichen Orgien verbrachten. Und wie Antonius schließlich der feindlichen Übermacht vor Alexandria erlag.

    Es sind Autoren der Weltliteratur, die uns ein ziemlich detailliertes Bild vom Endkampf schildern. Plutarch (um 45-125) stützte sich für seine Antonius-Biografie, die auch Shakespeare benutzte, auf zeitgenössisches Material, etwa den Bericht von Kleopatras Leibarzt Olympos. Die Weltgeschichte des Senators Cassius Dio (um 163-229) zählt zu den besten historischen Werken der römischen Kaiserzeit. Auch der Hofbeamte Sueton (um 70-130) steuert in seinen Kaiserbiografien Beobachtungen bei.

    Alle Berichte stimmen darin überein, dass sich Kleopatra im Palastviertel von Alexandria aufhielt, als ihr Geliebter seine letzte Schlacht verlor. Antonius stürzte sich in sein Schwert, starb aber nicht sofort. Auf Befehl der Königin wurde er in ihr Mausoleum gebracht, in das sie sich zusammen mit ihren Schätzen und einigen Dienerinnen zurückgezogen hatte. Der schwer verletzte Antonius soll in ihren Armen gestorben sein.

    Das alles geschah innerhalb weniger Stunden. Das schließt die Flucht der Königin und des Antonius durch die feindlichen Linien nach Taposiris Magna aus.

    Cassius Dio berichtet ausdrücklich, Kleopatra habe ihr Mausoleum in den königlichen Gärten Alexandrias errichten lassen. Der Archäologe Michael Pfrommer hat das Grabmal rekonstruiert: ein monumentaler Bau, dessen zweiter Stock als Galerie ausgeführt war. Nach Plutarch öffneten sich die Fenster zum Meer hin. In der Nachbarschaft soll ein Isis-Tempel gestanden haben.

    Mit einem Trick konnte Octavian Kleopatra gefangen nehmen und sich die Schätze sichern, die jene zu verbrennen gedroht hatte. Anschließend war der Sieger generös genug, ihr das prachtvolle Begräbnis des Antonius in ihrem Mausoleum zu gestatten. Dort wurde auch Kleopatra feierlich beigesetzt, nachdem sie sich mit einem Schlangenbiss oder Gift umgebracht hatte

    Nach Aussage aller Quellen fand das in Alexandrias Königsstadt statt, die ungefähr das nordöstliche Viertel der Metropole ausmachte. Für die Hoffnung, die Mumien des berühmten Paars sollten zig Kilometer westlich davon ans Licht kommen, sind also nur drei Gründe denkbar: 1. Die Leichen wurden nach der Beisetzung in Alexandria in das westliche Heiligtum gebracht, um sie etwa vor dem Sieger zu retten. 2. Die Leichen verschwanden vor ihrer Bestattung in Alexandria, so dass Octavian, um seine Milde vor aller Welt zu beweisen, eine Scheinbegräbnis inszenierte. 3. Die Quellen lügen.

    Sollten sich in Taposiris Magna tatsächlich Beweise für Antonius und Kleopatra finden, wären die Alternativen zwei und drei fatal. Denn sie würden zum einen zeigen, wie sehr ein römischer Kaiser seine Geschichtsschreiber korrumpieren konnte, und zum anderen, dass diese keineswegs dem Ruf gerecht werden, in dem sie stehen.

    Ein aktuelles Beispiel zu diesem Problem bietet ausgerechnet die Varusschlacht in ihrem 2000. Jubiläumsjahr. In einem Monat wird in Kalkriese die große Ausstellung eröffnet. Doch immer mehr Althistoriker nehmen mittlerweile an, dass auf dem seit Jahrzehnten ergrabenem Schlachtfeld nicht die Legionen des Varus, sondern Truppen des Germanicus 14-16 n. Chr. vernichtet wurden. Denn: Eine solche Erklärung passt besser zur schriftlichen Überlieferung eines Tacitus oder Cassius Dio.

    Die wissenschaftliche Kritik an Zahi Hawass wird sich indes in Grenzen halten. Ägyptens Chef-Archäologe ist absoluter Herr über die Grabungslizenzen im Nilland. Und die wird niemand mit vorschnellen Urteilen in Frage stellen wollen

    Quelle:
    Die Zeit

  • Ägypten, Wein und Kräuter

    In den eingetrockneten Resten von mehr als 5000 Jahre altem ägyptischen Wein haben Forscher Hinweise auf den Zusatz verschiedener Kräuter gefunden.

    Das berichtet eine Gruppe um Patrick McGovern vom University of Pennsylvania Museum of Archaeology in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaft ("PNAS"). Die Resultate gehen auf neue chemische Analysen zurück, die mit winzigen Mengen der kostbaren Proben auskommen. Bislang gab es Hinweise auf Kräuter im Wein zu medizinischen Zwecken in dieser Region aus historischen Dokumenten.

    Ägypten war in alter Zeit ein Zentrum für Medizin, dort wie anderswo wurden viele pflanzliche Substanzen für die Behandlung eingesetzt. Der nun untersuchte Weinrest datiert etwa auf das Jahr 3150 vor Christus und stammt aus dem Grab von Pharao Scorpion I. Er war einer der ersten Herrscher des Landes.

    In einem Gefäß wurden schon vor Jahren gelbliche Rückstände entdeckt. Darin fanden sich nun chemische Hinweise auf Bohnenkraut, eine Pflanze aus der Gattung der Wucherblumen (Tanacetum annuum) sowie einen Beifuß-Vertreter (Artemisia seibeni). Zudem zeigten sich chemische Verbindungen, die eindeutig auf Wein schließen ließen.

    Die gefundene Kombination chemischer Verbindungen lasse im Prinzip aber auch den Schluss auf den Zusatz anderer Kräuter zu, etwa Melisse, Koriander, Minze oder Salbei, erklären die Forscher in dem Journal. Nicht alle diese Pflanzen waren damals in Ägypten heimisch. Nähere Details über die verwandten Kräuter könnten vielleicht durch spätere Analysen geklärt werden.

    Quelle:
    Frankfurter Rundschau

  • Grab von Kleopatra gefunden?

    Kairo - Archäologen suchen ab kommender Woche nahe der ägyptischen Mittelmeerküste nach dem Grab Kleopatras und ihres Geliebten Marcus Antonius. Die Vermessung des Tempels Taposiris Magna auf der Ausgrabungsstätte Abusir nahe Alexandria habe drei mögliche Stellen für das Grab des Liebespaares ergeben, erklärte der Oberste Rat für Antiquitäten am Mittwoch. Kleopatra und der römische General Marcus Antonius hatten sich nach der Niederlage in der Schlacht bei Actium im Jahr 31 v. Chr. das Leben genommen, seitdem wird über den Ort ihres Grabs gerätselt.

    Die drei Grabungsorte wurden den Angaben zufolge im vergangenen Monat ausgemacht. Archäologen aus Ägypten und der Dominikanischen Republik arbeiten bereits seit drei Jahren am Tempel Taposiris Magna. Im Innern des im dritten Jahrhundert vor Christus entstandenen Gebäude wurden mehrere tiefe Schächte entdeckt, von denen drei möglicherweise für Bestattungen genutzt wurden. Nach Einschätzung der Archäologen könnten Kleopatra und Marcus Antonius in einem ähnlichen Schacht beerdigt worden sein.

    Im vergangenen Jahr hatten Experten am Grabungsort unter anderem eine Bronzestatue der Liebesgöttin Aphrodite und den aus Alabaster gearbeiteten Kopf einer Kleopatra-Statue zutage gefördert. Außerdem entdeckten sie eine Maske, die möglicherweise Marcus Antonius gehörte, und 22 mit dem Bild Kleopatras geschmückte Münzen

    Fotostrecke

    Quelle:
    derstandard

  • Mumien aus der Zeit des Mittleren Reiches entdeckt

    Südlich von Kairo haben Archäologen dutzende Mumien gefunden. Wie der Chef der Altertümerverwaltung, Sahi Hawass, der Nachrichtenagentur AFP sagte, sind einige der Mumien bereits rund 4000 Jahre alt. Sie datieren aus der Zeit des Mittleren Reiches. Die Mumien sind türkisfarben, ocker und gold gemalt.

    Sie befanden sich in 53 Grabstätten, die in den Felsen gegraben worden waren. Besonders schön sind laut Hawass vier Mumien aus der Zeit der 22. Dynastie im ersten Jahrtausend vor Christus. Sie seien in Leinen gehüllt und gut erhalten. Die Grabstätte wurde in der Nähe der Ilahun-Pyramide bei Fajjum entdeckt

    Quelle:
    AFP

  • Amputationen im alten Ägypten

    Neueste Funde deuten darauf hin, dass bereits die alten Ägypter im Notfall Amputationen durchführten - Doch haben die Patienten die Eingriffe überlebt?
    Der Mann hatte wohl kein leichtes Leben. Eine Delle in der rechten Vorderhälfte seines Schädels deutet auf eine Fraktur hin, die allerdings gut verheilte. Eine gebrochene linke Rippe war ebenfalls wieder ordentlich zusammengewachsen. Schlimmer dürften den Unbekannten die krankhaft verwachsenen Brust- und Lendenwirbel geplagt haben, und als er im Alter von 40 bis 45 Jahren verstarb, musste seine Beweglichkeit erheblich eingeschränkt gewesen sein.

    Die Todesursache lässt sich nicht eindeutig klären, doch es gibt Hinweise: So wurden zum Beispiel die Zehen und Teile beider Füße des Mannes noch zu Lebzeiten abgetrennt, quer durch die Mittelfußknochen. Eine ernsthafte Verstümmelung, aber womöglich auch eine lebensverlängernde Maßnahme.

    Der rätselhafte Tote lebte vor mehr als 3500 Jahren im alten Ägypten, wahrscheinlich während der Ersten Zwischenzeit, und seine sterblichen Überreste fanden Wissenschafter bei Ausgrabungen in Zone 9A des Nekropolis Dayr al-Bashra, ungefähr 270 km südlich von Kairo am Ostufer des Nils.

    Abgesägte Gliedmaßen

    Ein US-amerikanisch-belgisches Forscherteam unter Leitung der Anthropologin Tosha Dupras von der University of Central Florida hat dieses und weitere dort begrabene Skelette detailliert untersucht und machte dabei eine aufregende Entdeckung: Bei insgesamt drei Verstorbenen fehlten Teile von Gliedmaßen, welche offensichtlich abgeschnitten oder abgesägt worden waren.

    Die Stumpen verheilten anschließend, die Personen müssen also noch längere Zeit danach gelebt haben. Dem Gerippe eines jungen Mannes fehlte der linke Unterarm, was jedoch theoretisch auch eine Unfallfolge sein könnte. Interessanter sind dagegen der Mann aus Zone 9A sowie ein Paar Füße aus einem benachbarten Areal (Zone 4), bei denen die Mittelfußknochen ebenfalls quer durchtrennt wurden.

    Genau solche Amputationen werden heutzutage bei schwer geschädigten Diabetes-Patienten mit lebensgefährlicher Gangrän an den Zehen durchgeführt, schreiben die an der Untersuchung beteiligten Experten in einer Online-Vorabveröffentlichung des Fachmagazins International Journal of Osteoarchaeology.

    Jahrzehntelange Debatten

    Über die Frage, ob und wie die alten Ägypter eventuell chirurgische Techniken beherrschten, debattieren Forscher bereits seit Jahrzehnten. Zwar glauben viele Fachleute daran, dass solche medizinischen Praktiken bereits früh am Nil verbreitet waren, die Beweislage ist aber minimal. Die bislang bekannten Papyrusschriften zur Heilkunst enthalten keine klaren Hinweise.

    Bedeutend ist dagegen der Fund einer etwa 3000 Jahre alten Frauenmumie, die in der Nekropolis von Theben bestattet war. An ihrem rechten Fuß trug sie eine sehr avanciert gestaltete, funktionelle Prothese als Ersatz für den - eventuell - amputierten großen Zeh (vgl. The Lancet, Bd. 356, S. 2176).

    Die Frau aus Theben und der Fußamputierte aus Zone 9A in Dayr al-Bashra hatten etwas gemeinsam: In beiden zeigten die Skelette Anzeichen von Osteopenie - Knochenschwund, der ein regelmäßiges Begleitsymptom von Diabetes ist. Auch die verwachsenen Wirbel des Mannes weisen auf die Zuckerkrankheit hin.

    Dass Diabetes im alten Ägypten bereits auftrat, geht aus erhaltenen Schriften hervor. Amputation als Maßnahme gegen eine durch die Krankheit ausgelöste Gangrän erscheint als eine logische Folge. Doch warum fanden Wissenschafter bislang nie Hinweise auf solche Praktiken?

    Vielleicht hat man einfach nicht so genau hingeschaut. Die Anwendung physisch-anthropologischer Methoden sei ziemlich neu in der Ägyptologie, sagt Tosha Dupras im Gespräch mit dem Standard. "Weitere Fälle von Amputation werden wahrscheinlich in Zukunft auftauchen."

    Bei einem weiteren Skelett aus Dayr al-Bashra fanden Dupras und Kollegen übrigens Schnittspuren am zertrümmerten rechten Oberarmknochen. Sie deuten dies als Versuch einer Notamputation bei einem Verwundeten. Sie wurde aber nicht zu Ende geführt, der Mann erlag rasch seinen Verletzungen.

    Quelle:
    derstandard.at

  • Nofretetes wahres Gesicht entdeckt

    Die berühmte Büste einer der schönsten Frauen der Welt, der ägyptischen Königin Nofretete, verbirgt unter dem Gips der Oberfläche ein weiteres Gesicht. Eine Computertomografie brachte es in Berlin zum Vorschein.

    Die weltberühmte Nofretete-Büste hat zwei Gesichter. Diese überraschende Entdeckung machten Berliner Wissenschaftler mit Hilfe modernster Röntgentechnologie, wie der Direktor des an die Charité angegliederten Imaging Science Centers, Alexander Huppertz, am Dienstag sagte.

    Hinter der aus Gips modellierten Büste befinde sich ein zweites, nicht weniger fein gezeichnetes Gesicht aus Kalkstein. Die mehr als 3.300 Jahre alte bunte Büste gilt als die größte Attraktion des Ägyptischen Museums und wird derzeit im Alten Museum ausgestellt. Das belegt eine Computertomographie unter Huppertz' Leitung, die bereits 2007 durchgeführt und vorgestellt, aber erst in der aktuellen Ausgabe des Fachblattes «Radiology» komplett veröffentlicht wurde.

    Die Büste sei geröntgt worden, um ihren Zustand zu untersuchen, sagte Huppertz. Man habe zwar gewusst, dass ein Rohling hinter dem aus Stuck geformten Gesicht sei. Aber dass das innere Steingesicht so detailliert und dem äußeren Gesicht so ähnlich sei, sei eine große Überraschung gewesen.

    Allerdings wurden von dem Bildhauer Thutmosis einige Partien verändert und verfeinert. «Dabei ging es nicht um eine idealisierte Darstellung, sondern um Realismus», erläuterte der Direktor des Ägyptischen Museums, Prof. Dietrich Wildung bei der Vorstellung vor zwei Jahren.

    Am äußeren Gesicht seien im Vergleich zum verborgenen lediglich an den Mundwinkeln Falten wegretuschiert, die Nase «begradigt oder geglättet» worden, dafür aber am Auge Falten hinzugefügt worden. Bei der Untersuchung sei auch festgestellt worden, «wie schlecht die Anbindung der einzelnen Materialien ist, wie anfällig das Objekt ist», sagte Huppertz.

    Saniert werden könne Nofretete nicht. Deswegen müsse man sie «extrem vorsichtig anfassen». Dadurch, dass sie «sehr inhomogen ist, ist sie vibrations- und berührungsempfindlich».

    Diese Analyse dürfte der Bundesregierung im Streit mit Ägypten über ein Leihgeschäft in die Hand spielen. Zur für 2012 geplanten Eröffnung des neuen Ägyptischen Museums in Gizeh würden die Ägypter die Büste, die 1912 vom deutschen Archäologen Ludwig Borchardt in der Wüste von Amarna entdeckt und ein Jahr später nach Deutschland gebracht wurde, allzu gerne ausleihen. Die Bitte stieß im Bundestag bislang auf Ablehnung - mit Hinweis, aus konservatorischen Gründen müsse der Umgang mit der Kalksteinbüste äußerst sorgsam sein.

    Quelle:
    netzeitung

  • Mumie von Kleopatras Schwester identifiziert?

    Zwei königliche Schwestern kämpften um die Herrschaft in Ägypten – Kleopatra gewann. Ihre jüngere Schwester Arsinoe wurde 46 v.Chr. von Cäsar, Kleopatras Geliebten und Verbündeten, besiegt, nach Rom gebracht, gefesselt im Triumphzug mitgeführt, aber ob des Mitleids der römischen Bevölkerung begnadigt. Asyl fand sie im Artemistempel von Ephesos, dort wurde sie von Mark Anton ermordet, im Auftrag Kleopatras
    Österreichische Forscher um Fabian Kanz vom Archäologischen Institut und der Med-Uni Wien spielen nun zumindest mit der Möglichkeit, dass sie das Skelett der Arsinoe identifiziert haben könnten: Im American Journal of Physical Anthropology (138, S.162) erscheint ihr Bericht unter dem Titel: „Arsinoe IV of Egypt, sister of Cleopatra identified?“ Das BBC-Fernsehen zeigt am Montag eine Dokumentation über den Fall: „Cleopatra: Portrait of a Killer“.

    Das fragliche Skelett wurde im „Oktogon“ gefunden: Das ist ein bereits 1906 ausgegrabener Grabbau im Zentrum von Ephesos, der einen einzigen Sarkophag enthielt– ohne Inschrift. Vor einigen Jahren gebar Hilke Thür, Archäologin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, die Idee: Das könnte doch Arsinoe sein!

    Nun liegt das Gutachten von Kanz und Kollegen vor. Mit der Radiokarbonmethode wurde das Skelett auf 210 bis 20 v.Chr. datiert, die morphologische Untersuchung ergibt eine Körpergröße von 154 Zentimeter und ein Lebensalter zwischen 15 und 17 Jahren. (Was etwas jung für eine Frau scheint, die bereits Königin war, Arsinoe IV., gemeinsam mit ihrem Bruder Ptolemäus XIV.) Weder Mangelerscheinungen noch Verletzungen waren festzustellen. DNA wurde (noch) keine gefunden, das Skelett ist wohl zu lange in warmem Wasser gelegen.

    Noch nicht publiziert, aber in englischen Medien bereits heftig diskutiert ist eine Weichteilrekonstruktion der Anthropologin Caroline Wilkinson: Sie schließt aus der länglichen Kopfform (laut Wilkinson „häufig bei den alten Ägyptern und Schwarzafrikanern“), dass Arsinoe eine afrikanische Mutter gehabt haben könnte. Diese Aussage verleitete die englische Zeitung „Telegraph“ zu gleich zwei – noch gewagteren – Interpretationen, die einander noch dazu widersprechen. „Cleopatra had African ancestry, skeleton suggests“, lautet der Titel, im Artikel wird dann spekuliert, dass Arsinoe und Kleopatra nur Halbschwestern – von verschiedenen Müttern – gewesen sein sollen.

    Beides geht wohl viel zu weit, vor allem wenn man bedenkt, dass der Schädel selbst im Zweiten Weltkrieg verloren gegangen ist und man sich nur auf alte Messungen stützen kann. Immerhin kommt so die (seriöse) österreichische Ephesos-Archäologie einmal zu knalligen Schlagzeilen...

    Quelle:
    Die Presse

  • Cairo

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  • schnorcheln im Roten Meer

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  • Die Mumie kehrt zurück

    Die Mumie kehrt zurück - dank CT

    Archäologen aus Chicago haben ein hochauflösendes 3D-Modell von einer Mumie erstellt, ohne dafür den Sarkophag zu öffnen. Sie verwendeten einen neuen Computertomografen, der ursprünglich für medizinische Zwecke entwickelt wurde.

    Bei der Mumie handelt es sich um die ägyptischen Frau Meresamun, die um 800 v. Chr. in einem Tempel in Theben Priesterin gewesen sein soll. Ihr Sarg ist vollständig intakt und geschlossen. Die Kuratoren des orientalischen Museums von Chicago haben sich bisher gegen eine eingehendere Untersuchung der Mumie gewandt, um eine Beschädigung zu vermeiden.

    Die Computertomografie lieferte nun erstmals 3D-Bilder der Frau. Die Aufnahme erfolgte im ersten Schritt mit einem herkömmlichen CT mit 64 Detektorzeilen. Anschließend wurden die Aufnahmen mit einem neuen Gerät von Philips wiederholt, das eine wesentlich höhere Auflösung erlaubt. So konnten die Wissenschaftler tausend Bilder erstellen, die zusammengerechnet ein detailliertes 3D-Bild von Meresamun ergeben.

    Dank der Technologie erfuhren die Forscher, dass die Mumie in mehrere Schichten Leinenbinden eingehüllt ist. Zu sehen sind auch Objekte in den Augenhöhlen ebenso wie die noch vorhandenen inneren Organe.

    Meresamun soll etwa um 800 v. Chr. gelebt haben und zum Zeitpunkt ihres Todes ungefähr 30 Jahre alt gewesen sein. Die Zeichen an ihrem Sarg deuten darauf hin, dass sie im Amuntempel im südägyptischen Theben Priesterin und Sängerin war. Diese Vermutung stützen die Forscher auf Erkenntnisse über andere Frauen, die denselben Namenstitel trugen. Ebenso ist wahrscheinlich, dass Meresamun einer sehr einflussreichen Familie entstammte.

    Von der Technik zeigt sich Professor Michael Vannier von der Universität Chicago begeistert: "Der iCT-Scanner ermöglicht uns, selbst komplexe Anatomien in Sekundenschnelle zu analysieren." Die Bilder seien schärfer und kontrastreicher als alle bisherigen Aufnahmen, so der Radiologe. "Wir sehen kleinste Dinge, zum Beispiel Abnutzungserscheinungen an Zähnen. Darüber hinaus lassen sich die einzelnen Einbalsamierungsschritte deutlich nachvollziehen und das Alter besser bestimmen."

    "Er wurde für höchste Leistungen bei routinemäßigen Kopf- und Körperscans entwickelt und soll für anspruchsvolle Fälle wie herzkranke, verletzte und adipöse Patienten sowie von der Kinder- bis zur Altersheilkunde eingesetzt werden", sagt Dr. John Steidley von Philips über den neuen CT-Scanner.

    Quelle:
    Ärztezeitung

  • Zufallsfund unter Touristenpfad

    Durch Zufall entdeckten Archäologen eine rund 4000 Jahre alte Statue aus der Pharaonenzeit, nur 40 Zentimeter unter der Oberfläche

    Wer die berühmten, jahrtausendealten Pyramiden von Giseh besichtigen will, der hält sich meist an die dafür vorgesehenen, staubigen Besichtigungsrouten. Millionen Touristen sind so jahrelang über eine 4000 Jahre alte Statue spaziert, ohne es zu merken. Denn erst bei der kürzlich vorgenommenen Neuorganisation der Fußwege stießen Archäologen zufällig auf den wertvollen Fund.

    Wie Zahi Hawass, Chef der Altertümerverwaltung in Kairo, mitteilte, sei die Statue nur einen Steinwurf von der Pyramide des Mykerinos entfernt gefunden worden. Sie ist die kleinste der drei berühmten Pyramiden von Giseh. Die Statue sei aus Quarzit gefertigt und zeige einen sitzenden Mann mit Perücke. Zahi Hawass berichtet, dass auf dem gut erhaltenen Fundstück keine Inschrift gefunden werden konnte. Der Stil der rund 1,5 Meter hohen Statue deute jedoch auf die Zeit des Alten Reiches hin, in der auch die Pyramiden von Giseh gebaut worden waren.

    Quelle:
    focus.de

  • Zufallsfund unter Touristenpfad

    Durch Zufall entdeckten Archäologen eine rund 4000 Jahre alte Statue aus der Pharaonenzeit, nur 40 Zentimeter unter der Oberfläche
    Wer die berühmten, jahrtausendealten Pyramiden von Giseh besichtigen will, der hält sich meist an die dafür vorgesehenen, staubigen Besichtigungsrouten. Millionen Touristen sind so jahrelang über eine 4000 Jahre alte Statue spaziert, ohne es zu merken. Denn erst bei der kürzlich vorgenommenen Neuorganisation der Fußwege stießen Archäologen zufällig auf den wertvollen Fund.

    Wie Zahi Hawass, Chef der Altertümerverwaltung in Kairo, mitteilte, sei die Statue nur einen Steinwurf von der Pyramide des Mykerinos entfernt gefunden worden. Sie ist die kleinste der drei berühmten Pyramiden von Giseh. Die Statue sei aus Quarzit gefertigt und zeige einen sitzenden Mann mit Perücke. Zahi Hawass berichtet, dass auf dem gut erhaltenen Fundstück keine Inschrift gefunden werden konnte. Der Stil der rund 1,5 Meter hohen Statue deute jedoch auf die Zeit des Alten Reiches hin, in der auch die Pyramiden von Giseh gebaut worden waren.

    Quelle:
    focus.de

  • Bombenanschlag in Kairo

     

    Eine Tote und zahlreiche verletzte Touristen

    Bei einem Bombenanschlag in einem belebten historischen Viertel der ägyptischen Hauptstadt Kairo ist eine französische Touristin getötet worden. Das bestätigte Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy in Paris. Die 17-jährige Schülerin gehörte einer Reisegruppe aus Levallois-Perret an, teilte das Außenministerium mit.

    Nach Angaben des dortigen Rathauses wurden 17 Teenager aus dem Pariser Vorort nach dem Anschlag auf dem Khan-al-Khili-Basar mit zumeist leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Einer von ihnen sei "etwas schwerer verletzt", erklärte Vize-Bürgermeisterin Isabelle Balkany. Frankreichs Premierminister François Fillon drückte den Angehörigen der Opfer seine Anteilnahme aus und verurteilte den Anschlag scharf.

    Ein Deutscher verletzt

    Nach Angaben eines ägyptischen Sicherheitsbeamten wurden bei dem Anschlag insgesamt zwölf Franzosen, vier Ägypter, drei Saudis und ein Deutscher verletzt. Der Deutsche sei n einem Krankenhaus in Kairo behandelt worden und konnte dies inzwischen wieder verlassen, teilte das Auswärtigen Amtes in Berlin mit. Die deutsche Botschaft in Kairo sei eingeschaltet und um Aufklärung bemüht.

    Bombe oder Handgranate?

    Die Informationen über den Tathergang widersprechen sich: Nach letzten Berichten detonierte auf dem Hauptplatz des Basars nahe der Hussein-Moschee eine Bombe. Zuvor hatte es geheißen, ein Attentäter habe eine Handgranate in den bei Touristen beliebten Basar geworfen. Die Granate sei direkt vor einem Café explodiert. Durch die Luft fliegende Steine und Marmor hätten die Passanten verletzt.

    Das Gebiet wurde von der Polizei weiträumig abgeriegelt, die naheliegende Moschee evakuiert. Einen zweiten Sprengsatz konnten die Sicherheitskräfte nach eigenen Angaben kontrolliert zünden. Dabei wurde niemand verletzt.

    Laut CNN zwei Festnahmen

    Bisher ist unklar, wer die Täter waren und ob gezielt Touristen getroffen werden sollten. Die Sicherheitskräfte sollen dem US-Nachrichtensender CNN zufolge zwei Verdächtige festgenommen haben. Die ägyptische Polizei machte dazu keine Angaben.

    Zuletzt waren in dem Viertel im April 2005 bei einem Bombenanschlag zwei Touristen getötet und 18 weitere verletzt worden. Einen größeren Anschlag gab es zuletzt ebenfalls 2005 auf der Sinai-Halbinsel. Im Badeort Scharm el Scheich wurden damals mehr als 60 Menschen getötet.

     

    Stand: 23.02.2009 08:05 Uhr
  • Ägypten hofft wieder auf Nofretete

    Neuer Streit um Nofretete: Der Generalsekretär der ägyptischen Antikenverwaltung kündigte an, er werde die Büste von Deutschland zurückfordern, falls diese 1913 aus dem Land "gemogelt" worden sei. Ein aufgetauchtes Schriftstück stützt diesen Verdacht.
    "Beschreiben nützt nichts, ansehen", schrieb der Archäologe Ludwig Borchardt am 6. Dezember 1912 in sein Tagebuch. Er hatte im ägyptischen Tel Amarna eine buntbemalte Frauen-Büste gefunden, in die er sich offensichtlich sofort verliebte. Das linke Auge fehlte, doch das rechte blickte, halb geschlossen, um so ausdrucksstärker auf den Betrachter.
    Nach damaligem Recht durften ausländische Archäologen die Hälfte ihres Fundes mitnehmen, die andere Hälfte blieb in Ägypten. Und was wohin ging, entschied der Antikeninspektor der jeweiligen Region. Im Januar 1913 war das in Mittelägypten ein Franzose namens Gustave Lefebvre. Er erlaubte, dass Borchardt die Büste mitnehmen durfte.
    Schriftstück könnte Beweislage ändern

    Aber nach welchen Kriterien gab Lefebvre die Erlaubnis? Ägyptische Archäologen vermuten schon lange, dass es damals nicht mit rechten Dingen zuging. So forderten sie schon in den 30er Jahren in einem Brief an Hitler die Rückgabe der Büste. Ohne Erfolg.
    Ein nun von der Deutschen Orient Gesellschaft (DOG) veröffentlichtes Schriftstück könnte die Beweislage ändern. Der Generalsekretär der Antikenverwaltung, Zahi Hawwas, ist zuversichtlich: "Wenn ich die Bestätigung erhalte, dass dieses Dokument echt ist, werden wir die Nofretete offiziell zurückfordern. Und diesmal meinen wir es sehr ernst." Für immer? "Hundertprozentig ja", erwidert Hawwas.
    Starke Argumente für Rückgabe

    Wenn der 1924 verfasste Bericht des DOG-Sekretärs stimmt, liefert er Hawwas starke Argumente für eine endgültige Rückgabe. "Borchardt wollte die Büste für uns retten", heißt es da. Borchardt habe daher dem Antikeninspektor eine wenig vorteilhafte Fotografie der Nofretete vorgelegt. Das Original habe bereits verpackt in einer Kiste gelegen, offen zwar, aber schlecht zu erkennen. Außerdem war der Raum, in dem sie stand, dämmrig.
    Zudem hätte Borchardt behauptet, die Büste sei aus Gips, obwohl sie einen Kalksteinkern hat. Der Augenzeuge bezeichnet dies als "Vermogelung des Materials", zitiert das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Für Hawwas ein Grund zu handeln: "Wenn dieses Dokument beweist, dass Nofretete gestohlen wurde, dann wird Ägypten Stellung beziehen. Dann plane ich, die Nofretete zurück nach Hause zu holen."
    Nofretete sollte in Berlin bleiben

    Die Deutsche Orient Gesellschaft geht allerdings davon aus, dass das neu entdeckte Dokument die Rechtslage nicht verändert und Nofretete nach wie vor in Berlin bleiben sollte. Und auch in der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, zu der das Ägyptische Museum gehört, sieht bislang niemand die Notwendigkeit, dass der Streit um die Heimat der Nofretete neu aufgerollt werden muss.
    Vor zwei Jahren schon gab es Streit um die schöne Einäugige, damals ging es aber lediglich um einen Besuch: Ägypten wollte die Nofretete ausleihen und zur Eröffnung des neuen ägyptischen Museums 2012 ausstellen. Deutschland verweigerte dies.
    Quelle:
    tagesschau.de

  • Grabkammer mit 30 Mumien entdeckt

    Archäologen haben in einer Grabkammer bei Kairo 30 Mumien und mehrere Sarkophage entdeckt. Die Kammer soll etwa 4300 Jahre alt sein und befindet sich in der Nähe der berühmten Stufenpyramide von Sakkara
    Kairo - Seit Jahrzehnten durchforsten Archäologen die altägyptische Totenstadt Sakkara. Und immer wieder stoßen sie dabei auf bislang Unbekanntes - etwa einzigartige Holzstatuen oder Gräber der Pharaonen-Zahnärzte. In einer Grabkammer haben Forscher nun 30 Mumien und mehrere noch unberührte Sarkophage aus der Pharaonenzeit entdeckt. Die relativ unversehrte Mumie eines Mannes fanden die Forscher in einem 1,8 Meter langen Holzsarg, auf dem in Hieroglyphen der Name des Toten und seiner männlichen Vorfahren zu lesen ist. Vier weitere Sarkophage aus Kalkstein sollen in den kommenden Tagen vorsichtig geöffnet werden.

    Der Chef der ägyptischen Altertümerbehörde, Zahi Hawass, erklärte am Montag in Kairo, das Grab sei ursprünglich für einen bedeutenden Priester der sechsten Dynastie (circa 2318 bis 2168 vor Christus) namens Sengam gebaut worden. Die in der mit Reliefs dekorierten Kammer gefundenen Mumien stammen jedoch vermutlich aus der 26. Dynastie (664 bis 525 vor Christus). Nach Angaben der Archäologen wurde zusätzlich zu dem ersten Korridor, der zu der Grabkammer führt, rund 1660 Jahre nach dem Bau der Kammer noch ein zweiter Gang gebaut, der an einer anderen Seite der Kammer endet. Für den Bau dieses zweiten Korridors sei eine der Wände der Grabkammer durchbrochen worden, sagte Hawass.

    In eine Wand der Kammer waren den Angaben zufolge fünf Nischen eingelassen. In jeder dieser Nischen lagen vier Mumien. In einer der Nischen befand sich außerdem noch ein mumifizierter Hund. An einer anderen Wand fanden die Forscher in zwei Nischen menschliche Knochen. Die bislang unbekannte Grabkammer befindet sich rund elf Meter unter der Erde.

    Das neu entdeckte Grab liegt westlich der berühmten Stufenpyramide des Djoser, einem der ältesten Steinbauwerke der Welt. In der großen Nekropole von Sakkara, die rund 27 Kilometer südlich des Stadtzentrums von Kairo liegt, hatte das gleiche Archäologenteam im vergangenen Dezember bereits zwei Gräber von Angehörigen des Hofstaates von Pharao Unas (5. Dynastie) entdeckt. In der Totenstadt von Sakkara waren vom 3. Jahrtausend vor Christus bis in die Perserzeit Könige und Beamte bestattet. Für mehrere Pharaonen wurden in Sakkara Pyramiden errichtet, von denen einige verfielen.

    Quelle:
    spiegel.de

  • Grabkammer mit 30 Mumien in Ägypten entdeckt

    Sensationsfund für ägyptische Archäologen: Die Forscher entdeckten in der Totenstadt von Sakkara eine unberührte Grabkammer. In der Gruft fanden sich acht Sarkophage und viele Wandnischen mit weiteren Mumien. In einem der Holzsärge lag die Mumie eines Mannes, der vor etwa 2500 Jahren bestattet wurde.
    Ein Sarkophag, eines der Fundstücke unter den 30 Mumien, die jetzt bei Sakkara entdeckt wurden.

    Ägyptische Archäologen haben in der Totenstadt von Sakkara eine Grabkammer mit 30 Mumien und mehreren noch unberührten Sarkophagen aus der Pharaonenzeit entdeckt. Die Kammer mit Dutzenden Wandnischen befindet sich am Boden eines elf Meter tiefen Schachts, wie der Chef der ägyptischen Altertumsbehörde, Sahi Hawass, am Montag mitteilte.

    Meist waren Diebe schneller als die Archäologen
    Das Finden von intakten Begräbnisstätten in so bekannten Totenstädten wie Sakkara ist ungewöhnlich. Oft haben Grabräuber die Gegenden bereits vor den Archäologen entdeckt und geplündert.
    Bislang sei erst ein Sarkophag geöffnet worden. In dem 1,8 Meter langen Holzsarg fanden die Forscher die relativ unversehrte Mumie eines Mannes. Auf dem Sarkophag ist in Hieroglyphen der Name des Toten und seiner männlichen Vorfahren zu lesen. Hawass datierte das Grab auf das Jahr 640 vor Christus. Es stammt demnach aus der 26. Dynastie, der letzten unabhängigen Epoche vor der Eroberung Ägyptens durch die Perser.

    Auch ein mumifiziertes Tier
    Vier weitere Sarkophage aus Kalkstein sollen in den kommenden Tagen vorsichtig geöffnet werden. Die 22 Mumien in den Nischen sind nicht sehr gut erhalten, so dass schwer zu bestimmen ist, welchen Rang sie zu Lebzeiten bekleideten. Nischengräber waren in dieser Zeit auch sehr unüblich, wie die Archäologen betonten. In einer der Nischen befand sich außerdem noch ein mumifizierter Hund.
    Der Chef der ägyptischen Altertumsbehörde, Sahi Hawass

    Den Wissenschaftlern zufolge wurde das neu entdeckte Grab ursprünglich für einen bedeutenden Priester der 6. Dynastie (ca. 2318-2168 v. Chr.) namens Sengam gebaut worden. Die in der mit Reliefs dekorierten Kammer gefundenen Mumien stammen jedoch vermutlich aus der 26. Dynastie (664-525 vor Christus). Damit ist die Grabkammer selbst deutlich älter als die Mumien.

    Neue Pyramide entdeckt
    In der Totenstadt von Sakkara waren vom 3. Jahrtausend v. Chr. bis in die Perserzeit Könige und Beamte bestattet. Seit 150 Jahren wird dort kontinuierlich gegraben, wobei einige sensationelle Entdeckungen gemacht wurden. So wurde erst im November eine neue Pyramide lokalisiert.

    Hawass zufolge sind erst etwa 30 Prozent der historischen Monumente freigelegt worden. Berühmt ist die Stätte vor allem für die Stufenpyramide des Djoser. Sie ist mit rund 60 Metern das größte Bauwerk der immer noch nicht vollständig erforschten Nekropole.

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    maybe for some people im crazy for some people not
    for some people im stucked up for some people not
    for some people im interesting for some people not
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    but the point is im just trying to be myself and live my life how i want
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    ضد الحرب

    يولد جميع الناس أحرارا متساوين في الكرامة والحقوق. وقد وهبوا عقلا وضميرا وعليهم أن يعامل بعضهم بعضا بروح الإخاء

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  • Archäologen finden Werft aus der Pharaonenzeit

    Bootsbau am Roten Meer: Ein Archäologenteam hat in einem ägyptischen Küstenort die Ruinen einer altägyptischen Werft gefunden. Dort wurden vor mehr als 4500 Jahren Schiffe repariert.

    Kairo - In dem Örtchen am Roten Meer herrschte geschäftiges Treiben: Kupferschmiede gingen in Ain al-Suchna, 120 Kilometer nordöstlich von Kairo, ihrer Arbeit nach. Muskelbepackte Arbeiter wuchteten Schiffe aus Zedernholz zur Reparatur an Land. Dieses Bild zeichnen ägyptische und französische Archäologen nach neuen Funden in dem Küstenort

    Sie haben die Ruinen einer mehr als 4500 Jahre alten Werft ausgegraben. "Wir haben in den Lagerräumen Tongefäße gefunden, in die Namen von Pharaonen der 4. und 5. Dynastie eingraviert sind", sagte der Direktor der ägyptischen Altertümerbehörde, Zahi Hawass. Sie stammten aus den Zeitraum von etwa 2670 bis 2350 vor Christus. Der französische Grabungsleiter Georges Castel erklärte, in einem Teil des Gebäudekomplexes seien Schiffe und Taue untergebracht worden. In dem anderen Teil habe man Waren und Gefäße gelagert.

    Die Ergebnisse der Ausgrabungen des französischen Institutes für orientalische Archäologie in Ain al-Suchna deuten darauf hin, dass der Ort am Roten Meer für die alten Ägypter ein "wichtiges Logistikzentrum" war.

    Die französischen Archäologen graben bereits seit 2001 in dem kleinen Ort, der in den vergangenen Jahren durch moderne Hafenanlagen und Hotelbauten stark gewachsen ist. Vor drei Jahren hatten sie in Ain al-Suchna bereits mehrere Steinanker aus dem Alten und Mittleren Reich sowie Teile von Schiffen ausgegraben, die vor mehr als 4000 Jahren gebaut worden waren.

    Quelle:
    spiegel.de

  • Mumienreste gefunden

    Mumienreste in Sakkara-Pyramide gefunden

    Erfolg für ägyptische Archäologen: In der Grabkammer einer neu ausgegrabenen Pyramide in Sakkara bei Kairo haben sie einen massiven Sarkophag entdeckt. Darin lagen Überreste einer Mumie und goldene Fingerhülsen. Für den Einstieg nutzten die Forscher einen alten von Grabräubern geschaffenen Einsteig.
    Nach Angaben der ägyptischen Altertümerverwaltung ähneln die Funde dem, was auch schon in anderen Königsgräbern aus der Pharaonenzeit gefunden worden war. Chef-Archäologe Zahi Hawass Seschseschet schreibt sie der Mutter von Pharao Teti (rund 2318-2300 v.Chr.). Der ursprüngliche Eingang zu der Pyramide sei mit massiven Granitquadern gut verschlossen gewesen. Die Archäologen hätten deshalb einen schon vor Jahrtausenden von Grabräubern geschaffenen Einstieg benutzt, um in die 16 Quadratmeter große Grabkammer zu gelangen, berichtet die Kairoer Behörde.

    Der Deckel des Sarkophages, der in der Kammer stand, war nach Angaben der Altertümerverwaltung so schwer, dass er in einer fünfstündigen Aktion mit Spezialwerkzeugen hochgehoben werden musste. Er wog den Angaben zufolge rund 6000 Kilogramm.

    Auf dem Sarkophag war der Name der Frau, die darin beigesetzt wurde, nicht eingraviert. Im Inneren des Steinsarges fanden die Archäologen laut Hawass auch Überreste eines inneren Sarkophages, der offensichtlich von den Grabräubern zerstört worden war. Die Mumie, von der nur noch einige Knochen sowie einzelne umwickelte Körperteile übrig waren, hatten die Räuber nicht gestohlen. Doch ist zu vermuten, dass sie beim Entfernen des Grabschmucks stark beschädigt wurde.

    Die verfallene Pyramide, die in der Nähe der ebenfalls zusammengestürzten Pyramide des Teti liegt, war im vergangenen November erstmals freigelegt worden. Sie soll ursprünglich rund 15 Meter hoch gewesen sein. Die ägyptischen Archäologen gehen davon aus, dass die mehr als 4200 Jahre alte Pyramide in einer späteren Epoche erneut als Grabstätte genutzt worden war.

    Quelle:
    stern.de

  • Mumienreste in Sakkara-Pyramide gefunden

    Erfolg für ägyptische Archäologen: In der Grabkammer einer neu ausgegrabenen Pyramide in Sakkara bei Kairo haben sie einen massiven Sarkophag entdeckt. Darin lagen Überreste einer Mumie und goldene Fingerhülsen. Für den Einstieg nutzten die Forscher einen alten von Grabräubern geschaffenen Einsteig.
    Nach Angaben der ägyptischen Altertümerverwaltung ähneln die Funde dem, was auch schon in anderen Königsgräbern aus der Pharaonenzeit gefunden worden war. Chef-Archäologe Zahi Hawass Seschseschet schreibt sie der Mutter von Pharao Teti (rund 2318-2300 v.Chr.). Der ursprüngliche Eingang zu der Pyramide sei mit massiven Granitquadern gut verschlossen gewesen. Die Archäologen hätten deshalb einen schon vor Jahrtausenden von Grabräubern geschaffenen Einstieg benutzt, um in die 16 Quadratmeter große Grabkammer zu gelangen, berichtet die Kairoer Behörde.

    Der Deckel des Sarkophages, der in der Kammer stand, war nach Angaben der Altertümerverwaltung so schwer, dass er in einer fünfstündigen Aktion mit Spezialwerkzeugen hochgehoben werden musste. Er wog den Angaben zufolge rund 6000 Kilogramm.

    Auf dem Sarkophag war der Name der Frau, die darin beigesetzt wurde, nicht eingraviert. Im Inneren des Steinsarges fanden die Archäologen laut Hawass auch Überreste eines inneren Sarkophages, der offensichtlich von den Grabräubern zerstört worden war. Die Mumie, von der nur noch einige Knochen sowie einzelne umwickelte Körperteile übrig waren, hatten die Räuber nicht gestohlen. Doch ist zu vermuten, dass sie beim Entfernen des Grabschmucks stark beschädigt wurde.

    Die verfallene Pyramide, die in der Nähe der ebenfalls zusammengestürzten Pyramide des Teti liegt, war im vergangenen November erstmals freigelegt worden. Sie soll ursprünglich rund 15 Meter hoch gewesen sein. Die ägyptischen Archäologen gehen davon aus, dass die mehr als 4200 Jahre alte Pyramide in einer späteren Epoche erneut als Grabstätte genutzt worden war.

    Quelle:
    stern.de

  • Ägypten

    http://www.flickr.com/groups/aegyptengruppe/

  • Die Geheimnisse von Luxor

    Montag

    ZDF
    19.25 - 20.15 Uhr
    Die Geheimnisse von Luxor
    Ein Mythos, der Millionen anzieht
    Mit Nubi Abdel Rassoul, der letzte Spross der berühmten Grabräuber-Dynastie.
    "Noch sind nicht alle Königsgräber gefunden. Die Leute hier sind wie wahnsinnig. Sie gehen nachts in die Berge, sie kennen die Gänge und Stollen, sie graben heimlich. Viele glauben, dass Teile des Tutenchamun-Schatzes immer noch hier versteckt sind." Das erzählt uns Nubi Abdel Rassoul, der letzte Spross der berühmten Grabräuber-Dynastie aus Qurna, dem Dorf am weltberühmten Tal der Könige. Nubi betreibt heute ein Rasthaus direkt an der Straße, auf der täglich Tausende von Menschen Richtung Tal der Könige fahren, um die Gräber von Ramses und Tutenchamun zu besuchen. Viele Geschichten und Legenden ranken sich um die Familie der Abdel Rassouls. Aber Tatsache ist, dass sie die berühmten Königsmumien, die sich heute im Museum in Kairo befinden, in einem Loch in unmittelbarer Nähe am Tal der Könige gefunden hatten. Den Erzählungen nach hatten sie dem Briten Howard Carter die Stelle gezeigt, an der er später das Grab von Tutenchamun fand. Bis heute glauben viele, dass die Abdel Rassouls alle Geheimnisse des Tales kennen. Das Jahr 2008 könnte die erfolgreichste Touristiksaison für Ägypten werden. Die Faszination Ägyptens ist weltweit ungebrochen. Luxor und das Tal der Könige sind dabei ein Muss für jeden Ägyptenbesucher. Täglich sind es Zehntausende, die die Pharaonengräber besuchen. Viele Königsgräber müssen zeitweilig ge-schlossen werden, weil die herrlichen Wandmalereien durch die vielen Besucher Schaden erleiden. Mohammed ist hier aufgewachsen. Mohammed nennt sich selbst einen Künstler. Er kann pharaonische Kunstwerke so täuschend echt nachmachen, dass man ihn schon vor Gericht stellte, weil die Polizei glaubte, seine Kopien seien echte Stücke. Bis heute behauptet Mohammed, dass einige von ihm hergestellte Kunstwerke in der ägyptischen Sammlung im Pariser Louvre ausgestellt sind. Mohammed ist außerdem ein erfolgreicher Touristikunternehmer. Ihm gehört eine Dahabeya, ein historisches Zweimast-Segelschiff, mit der man den Nil von Luxor bis Assuan hinauffahren kann
    (Wh 4.40 Uhr)

  • Echnaton leiblicher Vater Tutanchamuns

    Ein mit Inschriften versehender Kalksteinblock scheint des Rätsels Lösung auf die Frage zu sein, wer der Vater Tutanchamuns ist.
    Zahi Hawass entdeckte vor ein paar Monaten in einem Depot in el Ashmunein einen herausgebrochenen Teil eines Reliefs, auf dem der junge Tutanchamun mit seiner Ehefrau Anchesenamun abgebildet ist. Die Inschrift beschreibt Tutanchamun als "leiblichen Sohn des Königs" und Anchesenamun als "leibliche Tochter des Königs".
    Da Anchesenamun als Tochter Echnatons angesehen wird, schließt Hawass daraus, dass auch Tutanchamun der Sohn von ihm ist. Die in Fachliteratur teilweise verbreitete Meinung Tut wäre der Sohn von Semenchkare oder Amenophis III. wäre so nicht mehr haltbar.

    Das Stück des Sandsteinreliefs wurde für Ramses' II Thot-Tempel wiederverwendet und befand sich ursprünglich im Aton-Tempel in Achetaton.

    Weiter rätselhaft ist die Frage nach Tutanchamuns Mutter, die bisher noch nicht geklärt wurde.

    Quelle:
    Discovery Channel

  • news aus Egypt

    Weitere Pyramide ausgegraben

    Archäologen haben in der Nähe von Kairo eine Pyramide entdeckt. Vermutlich diente sie als Grab für die Mutter des Pharaos Teti, der eine Dynastie begründet hat.
    Von der Pyramide ist noch eine Art massiver Sockel erhalten. Zahi Hawass, prominenter ägyptischer Archäologe und Generalsekretär der ägyptischen Altertümerverwaltung, glaubt, dass das Bauwerk vor rund 4300 Jahren für die Mutter von Pharao Teti errichtet wurde. „Seit 1988 suche ich nach dieser Pyramide, endlich habe ich sie gefunden“, begeisterte sich der ägyptische Forscher in Sakkara.

    Vielleicht ist der Jubel etwas voreilig. Denn eine Inschrift, die beweist, dass das zusammengefallene Bauwerk in der Nähe der ebenfalls eingestürzten Pyramide des Teti (rund 2318 – 2300 v. Chr.) tatsächlich die letzte Ruhestätte von Königin Seschseschet ist, haben Hawass und sein Team in der Pyramidenruine bislang nicht entdeckt. Auch bis zur Grabkammer sind sie noch nicht vorgestoßen.

    Hawass erklärte, die unter Metern von Sand verborgene Pyramide sei einst fast 15 Meter hoch gewesen und habe eine Seitenlänge von 22 Metern gehabt. In alten Karten von Sakkara war ein Steinhaufen unweit der Teti-Pyramide bereits als „mögliche Pyramide aus der 5. Dynastie“ eingezeichnet worden. Genaueres wusste man aber nicht.

    Sollte es sich bei dem noch nicht ganz ausgegrabenen Bauwerk tatsächlich um die Grabstätte der Königsmutter handeln, liegt die Zerstörung der Pyramide möglicherweise mehr als 4200 Jahre zurück. Denn im Inneren der Pyramide von Pharao Pepi I, einem Sohn Tetis, fand man Steinquader, die für seine Großmutter Seschseschet hergestellt worden sein sollen. Die Pyramide von Pepi I liegt ebenfalls in der Nekropole Sakkara.

    Teti war der Begründer der 6. Dynastie. Neben seiner heute nur noch als Ruine vorhandenen Pyramide befinden sich zwei kleine Stufenpyramiden, die für seine Gemahlinnen Iput und Chuit errichtet worden waren.

    Quelle:
    focus.de

  • Weltzeit

  • TutAnchAmun

  • Islamic Call to Prayer

  • Alaaarm !!!

    ...die Touristen kommen !

    PB180306
    PB150286
    PB120189

    es ist nun bald November, es wird abenda immer kühler. Nach Hurghada ist Sharm El-Sheikh die zweitgrößte Touristenhochburg in Ägypten. Sharm El-Sheikh liegt an der Südspitze der Sinai-Halbinsel, die zwischen Israel und dem eigentlichen ägyptischen Festland liegt.

    Nun kehrt in diesen zwei Idiotenareas wieder etwas Ruhe ein, das Wasser wird merklich kühler, viele Shoppingcenter schließen...
    jedoch bei den Kreuzfahrten ist kein Abbruch. Im Gegenteil !
    ...nur gut das nur 210 Kreuzfahrtschiffe sind und nicht ständig neue dazukommen ;)

    und so mag ich es am liebsten:

    PB140261
    PB140262
    PB190309
    PB180302
    PB190314

  • Die Wüstenhauptstadt Echnatons

    ARTE - Samstag, 18.Okt. 2008
    21.50 - 22.40 Uhr
    Die Wüstenhauptstadt Echnatons
    Die Stadt Achet-Aton, deren Ruinen heute als Amarna bekannt sind, wurde nur deshalb aus dem Boden gestampft, weil Pharao Echnaton beschloss, seine Residenz dorthin zu verlegen. Echnaton gehörte zu den schillerndsten Königen des Alten Ägypten. Als revolutionärer Religionsstifter ordnete er die erste monotheistische Religion in der Geschichte an. Er heiratete die legendäre Schönheit Nofretete und führte 40.000 Menschen weg von Theben, dem alten spirituellen Mittelpunkt Ägyptens, um in der Wüste die neue Hauptstadt seines Reichs zu gründen. Doch bereits zwei Jahrzehnte später befand sich Ägypten am Rande des Untergangs. Die neue Hauptstadt Achet-Aton war von ihren Bewohnern verlassen worden und jede Erinnerung an Echnaton ausgelöscht. John Hayes Fisher zeichnet zum ersten Mal die Geschichte des Aufstiegs und Untergangs der alten ägyptischen Hauptstadt nach. Er dokumentiert gleichzeitig die Erforschung der historischen Stätte, stellt anhand der Funde nach, wie der Pharao und sein Volk lebten und starben, und erklärt, warum jede Erinnerung an Amarna über 3.000 Jahre lang ausgelöscht blieb. Der wichtigste Fund der Archäologen ist der Friedhof der Stadt. Die Fundstätte liefert eine einzigartige Momentaufnahme vom Alltag der damaligen Zeit. Die Dokumentation beobachtet ein Forscherteam bei der Analyse der Überreste von 35 Männern, Frauen und Kindern. Aus ihnen leiten die Wissenschaftler ab, dass die Bevölkerung von Achet-Aton generell harte körperliche Arbeit verrichtete, sich schlecht ernährte und sehr jung starb. Belegt wird dies durch Verformungen der Wirbelsäule und durch Knochenanalysen, die einen Mangel an Eisen ergeben haben
    (Wh So 14.50 Uhr)

  • JobSuche in Egypt

    http://www.jobsuche-international.de/aegypten-luxor.php

  • ägyptisches im dt.TV diese Woche:

    Montag
    ARTE
    19.00 - 1945 Uhr
    Leben am Ufer
    Das Nildelta - Ende eines Wunders?
    Die Ägypter gehören zu den ersten, die die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren bekommen werden. Denn einem Großteil des überbevölkerten Nildeltas droht bis zum Jahr 2100 von den Fluten des Mittelmeers überschwemmt zu werden. Mehr als 40 Millionen Ägypter leben weniger als zwei Meter über dem Meeresspiegel. Dr. Mohamed Bahnassi von der Universität Alexandria hat nachgewiesen, dass das Meer bei Rosetta seit 14 Jahren 100 Meter pro Jahr ins Land vordringt. Doch für die vorhergesagte Katastrophe ist nicht nur die globale Erwärmung verantwortlich. Seit 1963 hält der Assuanstaudamm Millionen von Tonnen des fruchtbaren Lehms zurück, den der Nil aus Äthiopien mitbringt. Früher hielt das Nildelta dem Ansturm des Meeres Stand, weil dieser Lehm das ersetzte, was von den Fluten weggeschwemmt worden war. Zudem sinkt das Nildelta stetig ab - in den letzten zehn Jahren des 20. Jahrhundert um zehn Millimeter pro Jahr. Und zwei Drittel der ägyptischen Bauern müssen Anbauflächen bewirtschaften, die wegen zunehmender Versalzung kaum noch Ertrag bringen. Außerdem ist das Wasser des Nils stark verschmutzt, weil zahlreiche Betriebe und Städte am Nil ihre Abwässer ungeklärt in den Strom leiten. Es stellt sich die Frage, ob es Ägypten gelingen wird, eine Lösung für diese lebenswichtigen Probleme zu finden. Nur einige wenige Vorreiter im Land haben konkrete und oft auch sehr erfinderische Vorschläge für eine wirklich nachhaltige Entwicklung.

    Dienstag

    Mittwoch

    Donnerstag

    Freitag

    Samstag
    Phoenix
    2.00 - 2.45 Uhr
    Taskforce Tutanchamun
    ARD
    16.00 - 16.30 Uhr
    Weltreisen
    Zwischen Kairo und Kapstadt - Das Rote Gold Afrikas: Dem Tee auf der Spur in Ägypten, Kenia und Südafrika.
    Dem Tee auf der Spur: Erneut unternehmen die Afrika-Korrespondenten der ARD eine ungewöhnliche Weltreise. Sie sind dort, wo sehr viel Tee getrunken wird, in der Wüste und den Teehäusern Ägyptens. Wo er angebaut wird, auf den Plantagen des größten Tee-Exporteurs der Welt, Kenia. Und dort, wo der weltberühmte Rooibos-Tee herkommt - wo sie ihn das "Rote Gold Afrikas" nennen - in Wuppertal in Südafrika.

    Sonntag
    Phoenix
    4.35 - 5.20 Uhr
    Sphinx
    Die Mumien des Ketzers
    Echnaton und Nofretete
    Phoenix
    6.00 - 6.45 Uhr
    Rätsel in Stein - Die Sphinx
    Phoenix
    20.15 - 22.20 Uhr
    Mein neues Leben XXL
    Gabriele und Frank Heuermann in Kanada / Jeanette und Lisa Preston in Ägypten

  • Party

  • Kopf einer Ramses-II-Statue weist auf bisher unbekannten Tempel hin

    Ägyptische Archäologen entdecken im Nil-Delta Bruchstück eines kolossalen Pharao-Bildnisses - Hawass: "Sind möglicherweise den Ruinen eines Haupttempels nahe."
    Kairo - Ägyptische Archäologen haben im Nil-Delta den Kopf einer Statue von König Ramses II entdeckt - und sind damit möglicherweise einem bisher unbekannten Haupttempel des Pharaos auf der Spur. Gefunden wurde der 76 Zentimeter hohe Kopf aus rotem Granit in einer Tiefe von 1,50 Metern.

    Der Kopf gehört nach Überzeugung der Experten zu einer kolossalen Statue des Königs, die einst in diesem Areal gestanden haben soll. Der Fund gelang bei Routine-Ausgrabungen in Tell Basta 80 Kilometer nordwestlich von Kairo.

    Großer Tempel

    "Die Entdeckung ist wichtig, weil sie zeigt, dass die Archäologen möglicherweise den Ruinen eines Haupttempels von Ramses II nahe sind", erklärte Zahi Hawass, Generalsekretär der ägyptischen Altertümerverwaltung. Ramses II war der dritte Pharao der 19. Dynastie, seine Regierungszeit dauerte von 1279 bis 1213 vor Christus. (APA/red)

    Quelle:
    derstandard.at

  • Meditation Music of Ancient Egypt

  • sicher in Egypt

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  • Ägypten bekommt Auge von antiker Pharaonenfigur zurück

    Ägypten bekommt das gestohlene Auge einer antiken Pharaonenfigur aus der Schweiz zurück. Das 50 Zentimeter lange Auge einer Kolossalfigur von Pharao Amenophis III. sei 1970 in einem Tempel in Luxor entdeckt worden, sagte Kulturminister Faruk Hosni am Mittwoch in Kairo. Zwei Jahre später wurde es während eines Brandes in der Tempelanlage gestohlen. Die Diebe hätten das Auge an einen US-Antiquitätenhändler verkauft, der es über das Auktionshaus Sotheby's an einen Deutschen versteigerte. Schließlich sei es in einem Baseler Museum gelandet. Das Museum habe sich nun bereit erklärt, das Auge ohne Gegenleistung zurückzugeben, sagte der Chef der ägyptischen Altertümerverwaltung, Sahi Hawass.
    Amenophis III. regierte von 1391 bis 1353 vor Christus. Der Pharao der ruhmreichen 18. Dynastie, die auch als Neues Reich bekannt ist, war einer der größten Bauherren im antiken Ägypten.

    Quelle:
    AFP

  • Tutanchamun - Ein Zwillingsvater?

    Im Grab des berühmten Pharaos Tutanchamun lagen zwei Babymumien. Die Säuglinge waren höchstwahrscheinlich Zwillinge und die Kinder des legendären Herrschers.
    Zwei mumifizierte totgeborene Säuglinge, die in der Grabkammer des Pharaos Tutanchamun gefunden wurden, waren anscheinend Zwillinge. Zusammen mit ägyptischen Forschern untersuchte der Anthroploge Robert Connolly der Universität Liverpool die Mumien der Mädchen. Ob die Säuglinge die Kinder des Pharaos und seiner Frau Ankhesenamun waren, soll mithilfe von DNA-Tests geklärt werden.

    „Zwar gibt es keine Quellen, die gesichert von Kindern von Tutanchamun und Ankhesenamun sprechen, doch würde man Totgeburten auch kaum erwähnen“, sagt Joachim Friedrich Quack, Direktor des Ägyptologischen Instituts der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Die Mumie des Pharaos Tutanchamun selbst ist mehrfach untersucht worden. Die Ergebnisse variieren leicht, doch liegt sein Sterbealter zwischen 17 und 18 Jahren – alt genug, um Kinder gezeugt zu haben. „Es gibt allerdings keine sichere Identifizierung der Mumie der Ankhesenamun“, erklärt Quack. „Dadurch wird es schwierig, sie als Mutter zuweisen zu können.“ Ankhesenamun war eine Tochter des Pharaos Echnaton und der berühmten Nofretete. Auch sie war zum Zeitpunkt ihrer Ehe schon alt genug, um Kinder zu gebären.

    DNA-Analyse an Mumien

    Eine DNA-Analyse einer über 3000 Jahre alten Mumie ist problematisch. „Wie ergiebig die DNA-Untersuchung ist, bleibt fragwürdig. Bei antiker DNA kommt es darauf an, wie gut das Ausgangsmaterial ist“, erläutert der Ägyptologe. „Es werden meist Proben aus den Knochen und Zähnen entnommen. Dabei muss man darauf achten, dass man eine Kontamination mit moderner DNA durch Berührungen und Schweiß vermeidet.“

    Sollten die DNA-Analysen eine Verwandtschaft mit Tutanchamun bezeugen, bleibt immer noch offen, wie nahe diese war. Es ist auch möglich, dass die Kinder aus der weiteren Familie des Königs stammen. Sie könnten auch aus einer Liaison mit einer Nebenfrau hervor gegangen sein. „Da die beiden Säuglinge jedoch im Königsgrab selbst gefunden wurden, müssen sie sicher aus der näheren Umgebung des Pharaos stammen“, ist Quack überzeugt.

    Verschiedene Entwicklungsstadien der Babys

    Auffällig ist, dass die Kinder unterschiedlich weit entwickelt waren. „Gelegentlich kommt es bei Zwillingen vor, dass es Totgeburten mit einem größeren Zeitraum dazwischen gibt“, erklärt der stellvertretende Direktor für Geburtsmedizin der Charité Berlin Wolfgang Henrich. Zweieiige Zwillinge besitzen zwei Plazenten, wodurch keine Gefäßverbindungen bestehen. Vor allem bei diesen kann es dann vorkommen, das ein Kind stirbt und das Zweite zuerst noch weiterlebt. Dadurch hätte das zweite Baby länger Zeit gehabt sich zu entwickeln, bevor es auch verstirbt. „Sie könnten aber auch gleichzeitig zur Welt gekommen sein. In 25 Prozent der Zwillingsgeburten gibt es nämlich gravierende Wachstumsunterschiede zwischen den Kindern“, sagt der Mediziner.

    Tutanchamun herrschte vor 3400 bis 3300 Jahren in Ägypten. Mit ungefähr sechs Jahren wurde er Pharao und starb etwa elf Jahre später unter mysteriösen Umständen. 1922 entdeckte der Brite Howard Carter das Grab Tutanchamuns in Luxor. Seitdem wurden die im Grab gefundenen Babymumien an der Universität von Kairo aufbewahrt. „Die kleinen Mumien waren aus der Erinnerung der Forscher schon fast verschwunden, als sie in den 1970er-Jahren sozusagen wieder entdeckt wurden“, bemerkt der Ägyptologe Quack.

    Quelle:
    focus-online

  • news

    http://www.kairofamiliennetz.de/

  • Auswandern nach Ägypten

    Wer hat nicht insgeheim schon einmal an Auswandern gedacht? Vielleicht hast du den Urlaub in Ägypten verbracht, dich in das Land oder sogar einen Ägypter verliebt oder willst du einfach nur dem stressigen Alltag in Deutschland den Rücken kehren und sich ins Abenteuer einer anderen Kultur ohne Mehrwertsteuererhöhung, Bürokratenkram und dafür mit Sonne pur und viel Zeit zu stürzen?

    Auswandern kann die Lösung sein, muss es aber nicht. Nicht alles ist besser, nur wenn man in ein anderes Land geht. Probleme gibt es überall und nicht alles, was sich von außen betrachtet wundervoll darstellt, ist es auch.

    Auszuwandern ist ein großer Schritt und möchte wohl überlegt sein. Hängt doch mehr dran, als nur in ein Flugzeug zu steigen und abzudüsen. Da muss die Arbeitstelle gekündigt werden, die Wohnung aufgegeben, Möbel untergestellt und Auto verkauft werden.

    Vor dem großen Schritt muss also einiges geklärt werden. Die wichtigsten Überlegungen hier einmal zusammengefasst:

    Was weißt du über Ägypten? Dass es tolle Korallenriffe, schöne Männer und ein stressfreies Leben gibt? Ägypten ist mehr. Ägypten ist geprägt von seiner Kultur und der Religion. Auch wenn es im Urlaub ganz angenehm erscheint, dass alles bishwesh (langsam) geht, könntest du dir ein Leben ohne deutsche Pünktlichkeit, um nur eine der Tugenden der Ägypter zu nennen, vorzustellen?

    Bist du bereit, dein altes Leben aufzugeben und ganz neu zu beginnen? Wer auch immer du in Deutschland bist, was du beruflich erreicht hast, wen du kennst, zählt hier am Anfang nicht sehr viel. Sicherlich können Beziehungen auch hier nicht schaden, aber hast du intensivere Verbindungen zu Ägyptern? Und ist auf eine Urlaubsbekanntschaft wirklich Verlass, wenn es darum geht, ein neues Leben aufzubauen? Stell dich darauf ein, dass es nicht alles so einfach sein wird, wie dir Bekannte es versprechen. Sei gewappnet für das, was kommt.

    Allgemeines zum Thema Auswandern
    Zum Thema Auswandern nach Ägypten gibt es einiges zu beachten. Die wichtigsten Fragen haben wir hier für euch zusammengefasst:

    Wie bekomme ich ein Visa für Ägypten?

    Ein normales Touristenvisa bekommt man bei Einreise am Flughafen für derzeit ungefähr 15 Euro. Dieses Visa gilt für einen Monat und muss dann auf dem Visaamt bzw. de Botschaft verlängert werden. Für deutsche Staatsangehörige ist die Verlängerung des Touristenvisas normalerweise gar kein Problem. Das Touristenvisa gestattet jedoch keine Beschäftigung in einem Arbeitsverhältnis.

    Wie bekomme ich eine Arbeitserlaubnis für Ägypten?

    Um die Arbeitserlaubnis kümmert sich normalerweise der Arbeitgeber. Für diese ist u.a. ein HIV-Test notwendig.

    Wie finde ich eine Wohnung?

    Besonders in Hurghada scheint es, als ob täglich neue Real Estate Firmen aus dem Boden sprießen. Solche Firmen bieten Villen, Wohnungen, Appartements als auch Grundstücke zum Verkauf/Mieten an. Gute Real Estate Firmen können hilfreich sein, aber vor allem, wenn man nur eine Mietswohnung sucht, fallen die Maklergebühren noch mehr ins Gewicht.

    Eine Wohnung zu finden, ist nicht so schwer, wie es scheint. Überall in Hurghada gibt es freie Wohnungen, zum Großteil auch möbliert, was den Umzug in ein neues Land erheblich erleichtert. Die Wohnungssuche in Hurghada gestaltet sich zumeist wie folgt: Man späht die gewünschte Wohngegend aus, sucht die Doormans auf, fragt nach einer Wohnung, schaut sie sich, falls vorhanden an, und freut sich, weil sie einem gefällt oder sucht weiter, falls nicht. Der Vertrag bei dieser Art von Wohnungssuche ist zumeist nur auf Arabisch. Hierfür sollte man sich einen Ägypter zum Übersetzen mitnehmen, oder, falls man es als ntig erachtet, sich von einem Anwalt beraten lassen. Üblicherweise bezahlt man bei Vertragsabschluss die Monatsmiete im Voraus sowie eine Kaution in Höhe von 1 - 2 Monatsmieten, die man am Ende, soweit noch alle Möbel und Gegenstände vorhanden und nicht beschädigt sind, zurückerhält.

    Die Mieten für Wohnungen hängen stark von der Wohngegend und natürlich der Wohnungsgröße ab. In Sekalla, Hurghada kann man für ein Studio um die 1000-1500 LE rechnen, für eine Wohnung mit 2 Schlafzimmer mit 1300 - 2000 LE. Preise für Wohnungen, Villen, Appartements zum Kauf findet man leicht auf den jeweiligen Real Estate Webseiten.

    Wie finde ich einen Job?

    Vorrausetzung, um in Ägypten einen Job zu finden, ist natürlich Englisch. In Hurghada ist eine weitere Fremdsprache sicherlich von Vorteil. Durch die zahlreichen deutschen Touristen in Ägypten ist es nicht allzu schwer, in Ägyptens Tourismusbranche, vor allem in den Hotels, einen Job zu finden. Wer sich um einen Job z.B als Gästebetreuung bewerben möchte, kann seinen Lebenslauf (mit Foto und in Englisch!) von Deutschland aus per Mail direkt an die gewünschten Hotels schicken. Falls jemand in dem Bereich gesucht wird, wird auch in der Regel geantwortet. Wenn man vor Ort ist, kann man auch gleich mit CV bewaffnet von Hotel zu Hotel gehen oder oder vorher anrufen.

    Für eine etwas gehobenere Stellung sind Kontakte eindeutig von Vorteil. Oder aber man grast das Internet nach Stellenangeboten ab. Gute Adressen hierfür sind z.B. www.learn4good.com, www.jobsinegypt.com, www.kairofamiliennetz.de oder auch die Agentur für Arbeit.

    Wie kann ich mich bei einem längeren Aufenthalt in Ägypten krankenversichern?

    Die normale Auslandskrankenversicherung greift bei einem Aufenthalt im Ausland von mehr als 3 Monaten nicht mehr. Deshalb sollte man eine private Krankenversicherung in Deutschland oder vor Ort in Ägypten abschließen.

    In Hurghada bietet das Nile Hospital einen Rundumschutz zu fairen Preisen: Das führende Krankenhaus in Hurghada gewährt im Ereignisfall die medizinisch notwendige Heilbehandlung eines Mitgliedes wegen akuter Kranheit oder Unfallfolgen, eingeschlossen ist die zahnärztliche Notfallbehandlung und der kostenfreie Krankentransport im Ambulanzwagen im Umkreis von 50 Kilometern. Auch bei nicht durch die Mitgliedschaft gedeckten Leistungen im Falle von chronischen Krankheiten, braucht ein Mitglied nicht zu befürchten, überhöhte Rechnungen gestellt zu bekommen, sondern zahlt die niedrigeren, auch von Einheimischen verlangten Gebührensätze. Zusätzlich erhalten Mitglieder darauf noch 10% Ermäßigung. Außerdem erfolgt die Aufnahme ohne Altergrenze und vorherigen Gesundheitscheck. Tarife für Singles 180 LE, Familien 170 LE und Firmen 160 LE jeweils pro Monat.

    Wer einen Versicherungsschutz auch außerhalb Hurghadas benötigt, kann sich bei der Allianz Ägypten informieren. Diese bietet in Verbindung mit Royal Care International ein sogenanntes Travel Insurance Certficate an: Hierbei sind die Tarife nach Versicherungsschutz gestaffelt. Im Versicherungsschutz sind verschiedene Kankenhäuser in Hurghada und Kairo inkludiert. Jahresbeiträge bewegen sich zwischen 1000 und 2600 LE.

    Web Links zum Thema Auswandern und Ägypten
    Weitere hilfreiche Informationen zu Ägypten und zum Leben in Ägypten findet ihr im Netz.

    Allgemeine Informationen zu Ägypten

    Deutsche Botschaft in Kairo

    www.kairo.diplo.de

    Touristen- und Länderinformationen

    www.egypt.travel

    Informations- und Buchungsportal Rotes Meer

    www.spotredsea.com

    Wöchentlicher Newsletter mit Events, Classified, Jobangeboten und News

    www.sinaiweekly.co

    Jobangebote für Ausländer in Ägypten

    Viele Infos, aber vor allem Jobangebote sowie Möglichkeit, Stellengesuch für Ägypten aufzugeben

    www.kairofamilienetz.de

    Stellenangebote weltweit, auch für Ägypten

    www.learn4good.com

    Jobangebote und -gesuche in Ägypten

    www.jobsinegypt.com

    Jobangebote und CV-Einstellung für Länder in Middle East und Ägypten

    www.careermideast.com

    Immobilienmarkt Ägypten

    Immobilien am Roten Meer und weitere hilfreiche Informationen

    www.redsea-living.com

    Nachrichten und Zeitschriften aus und über Ägypten

    Monatliches Magazin mit interessanten Storys, Einblicken und Meinungen

    www.egypttoday.com

    Nachrichten rund um Ägypten

    www.cairolive.com

    Ägypten - Das Land der Pharaonen

    Soll man es trotzdem wagen ?

    Ganz klar, Ja. Man lebt schließlich nur einmal und Dank des Internets kann jeder sein Auswandern heute gut vorbereiten. Informationen sammeln, Kontakte zu Botschaften, oder Gleichgesinnten knüpfen, Flüge buchen, usw.

  • Ägypten im dt.TV

    Dienstag
    Phoenix
    2.25 - 3.05 Uhr
    Im Bann der grünen Götter
    Die Ärzte der Pharaonen

    Sonntag
    Phoenix
    1.40 - 2.25 Uhr
    Schätze des Islam am Mittelmeer
    Ägypten - Halbmond über den Pyramiden
    Seit dem 7. Jahrhundert geht der Eroberungssturm der Muslime um die Welt und lässt nichts zurück wie es war. Entlang der Küsten des Mittelmeers dringen die Araber nach Westen bis ins Herz Europas vor, geben sich Hochburgen des Christentums wie Spanien, Italien, Sizilien für eine prächtige und turbulente Zeit in muslimische Hände. Nordafrika - einst eine Bastion der christlichen Kirche, bekennt sich für immer zum Islam. Allen voran Ägypten. In dem einst christlichen Land am Nil, berühmt für seine Märtyrer, Heiligen und die ersten Wüstenklöster, führte ein innerkirchlicher Streit zur Spaltung: Die Kopten - die Christen Ägyptens - wurden von ihren Glaubensbrüdern verdammt und aus der Kirche ausgestoßen. Sie feierten die arabischen Eroberer als Befreier. Die Dokumentation gibt Einblicke in einige der herausragendsten Schätze des Islam und versucht, zu einem größeren Verständnis der oft sehr gegensätzlich beschriebenen Geisteshaltungen zwischen Okzident und Orient beizutragen
    3sat
    13.30 - 14.00 Uhr
    Abenteuer Afrika
    Mit seinen schroffen Felsformationen ist das Akakusgebirge im Süden des Libyens die wohl beeindruckendste Landschaft der Sahara. Hier lebt das Nomadenvolk der Tuareg. So karg wie die Landschaft ist auch ihre Nahrung: getrockneter Ziegenkäse, Fladenbrot und ranziges Fett. Bunt, laut und voller Leben ist dagegen die ägyptische Hauptstadt Kairo. Internet und Mobiltelefone sind selbstverständlich für die jungen Ägypter. Die neue Generation ist karrierebewusst, modern und weltoffen.Im südlichen Nachbarland Sudan kämpfen die Menschen ums nackte Überleben. Jahrelanger Bürgerkrieg, Überschwemmungen und Hungerkatastrophen haben die Menschen geschunden. Trotzdem sind die Sudanesen sehr gastfreundlich. Voller Stolz führen sie Filmautor Frank Feustle zu den steinernen Zeugnissen der ruhmreichen Vergangenheit ihres Landes: riesige Tempel und Pyramiden aus der Zeit Ramses des Zweiten. Noch weiter zurück in der Menschheitsgeschichte führt die Expedition ins äthiopische Omo Tal. Dort leben die letzten Steinzeitvölker Afrikas. Archaische Riten und Stammesfehden prägen den Alltag der Menschen.

    allen eine nette neue Woche ;)

  • News aus Luxor

    Ägyptische Archäologen haben in der Tempelstadt Luxor vier Sphinxen aus Sandstein gefunden. Die kopflosen Statuen stammen aus der Zeit des Pharaos Nektanebos I. (380-363 v. Chr.), des Gründers der 30. Dynastie, teilte der Chef der Antikenverwaltung, Zahi Hawass, in Kairo mit.
    Sie wurden unter den Trümmern einer abgerissenen Polizeiwache an der Straße gefunden, die von Luxor zu den Tempeln von Karnak führt. Vor anderthalb Jahren hatten die Archäologen entlang der selben Straßen 20 Sphinxen ausgegraben. Die Fachleute vermuten dort noch weitere Statuen, die das mythologische Fabelwesen - halb Mensch, halb Löwe - darstellen.

  • A Meeting With Allah...

  • DNA-Test soll Geheimnis um Föten im Tutanchamun-Grab lüften

    Sollten sie ihm nur ewiges Leben bescheren oder waren sie seine Töchter, die er mit seiner Schwester zeugte? Eine DNA-Analyse zweier mumifizierter Föten aus der Grabkammer des Pharao Tutenchamun soll nun dieses Rätsel lösen. Experten sind skeptisch, ob das Erfolg hat.

    Kairo - Jahrzehntelang waren sie unter Verschluss, wurden nie öffentlich ausgestellt. Nun wollen ägyptische Wissenschaftler klären, ob die beiden totgeborenen weiblichen Föten, die 1922 in der Grabkammer des Pharao Tutenchamun entdeckt wurden, möglicherweise seine Töchter sind, die er mit seiner Schwester zeugte. DNA-Analysen der beiden Föten sollen Klarheit in die familiären Verhältnisse des legendären Herrschers bringen, teilte die Altertümerverwaltung in Kairo am Mittwoch mit.

    Tutenchamun starb schon im jugendlichen Alter von 19 Jahren. Man nimmt an, dass er ein Jahr vorher seine Schwester ehelichte. Forscher halten es allerdings für eher unwahrscheinlich, dass aus dieser Verbindung Kinder hervorgegangen sind. Sie zweifeln auch generell dran, ob Tutenchamun überhaupt Nachkommen hatte. Die DNA-Analyse soll nun Aufschluss darüber geben, in welcher Beziehung die beiden Föten aus der Grabkammer zu dem Pharao standen. Dazu soll die DNA der beiden Kinder untereinander und mit der von Tutenchamun selbst verglichen werden, sagte Zahi Hawass, der Chef der ägyptischen Altertümerverwaltung.

    Die beiden Föten, die zwischen dem fünften und dem siebten Schwangerschaftsmonat starben, wurden 1922 von dem britischen Archäologen Howard Carter in der Grabkammer Tutenchamuns in Luxor entdeckt. Die Kammer des Tutenchamun ist das einzige Grab im Tal der Könige bei Luxor, das nicht von Grabräubern geplündert worden war. Der prunkvolle Grabschatz des jungen Königs füllt im ägyptischen Museum in Kairo mehrere große Räume.

    Die Föten-Mumien könnten laut Hawass auch aus religiösen Gründen in die Grabkammer gelegt worden sein - um nach altägyptischem Glauben Tutenchamun ein Leben als Neugeborener nach seinem Tode zu ermöglichen.

    Föten waren bisher noch nie untersucht worden

    Wer Tutenchamuns Eltern waren, ist ebenfalls umstritten. Einige Experten glauben, dass er der Sohn des Pharao Echnaton ist. Andere glauben, dass sein Vater ein unbekannter Pharao war, der auf Echnaton folgte. Tutenchamun war einer der letzten Könige der 18. Dynastie. Er regierte etwa um 1330 vor Christus, in einer turbulenten Zeit: Echnaton hatte versucht, den Monotheismus in Ägypten einzuführen. Doch nach seinem Tod wurde die neue Religion rückgängig gemacht und die Priester eroberten die Macht zurück.

    Ashraf Selim, Radiologe und Mitglied des Wissenschaftler-Teams sagte, dass die Untersuchungen mehrere Monate dauern könnten. Bisher seien Computertomografien der zwei Föten gemacht sowie Gewebeproben für die DNA-Untersuchungen entnommen worden. Die Föten wurden bis jetzt in der Cairo School of Medicine aufbewahrt. Bisher waren sie noch nie untersucht oder öffentlich ausgestellt worden.

    Die DNA-Analyse ist Teil eines breiter angelegten Programms, mit dem die Identität und die familiären Beziehungen hunderter Mumien geklärt werden sollen. Hawass kündigte an, die DNA aller königlichen und von rund zwei Dutzend bislang unidentifizierter Mumien aus dem Ägyptischen Museum in Kairo untersuchen zu wollen. Hauptziel sei es, die Mumie der Nofretete zu finden.

    Abd al-Halim Nur al-Deen, einer der führenden Ägyptologen ist skeptisch, was die Erfolgsaussichten dieses Unterfangens anbelangt. DNA-Untersuchungen an Jahrtausende alten Mumien seien sehr schwierig. "Es ist zweifelhaft, ob die Ergebnisse tatsächlich Fragen nach der Abstammung der Pharaonen klären können", sagte Nur al-Deen. "Solche Ankündigungen sind sehr öffentlichkeitswirksam. Sie werden sich in den Medien gut verkaufen."

    Quelle:
    Spiegel Online

  • Ägypten-Programm ím dt.TV der nächsten Woche:

    Sonntag
    RTL
    20.15 - 22.45 Uhr
    Die Mumie kehrt zurück
    2001
    Phoenix
    23.15 - 0.00 Uhr
    Die alten Ägypter
    Die Zwillingsschwestern von Memphis

    Montag
    3sat
    0.15 - 1.40 Uhr
    Anuk - Der Weg des Kriegers
    In grauer Vorzeit, als die altägyptische Kultur in Hochblüte steht, macht sich im europäischen Bergland ein Mann auf eine mystische und gefährliche Reise, um sein Volk zu retten und seine Liebe zu finden. - Der unkonventionelle Bergfilm des Regisseurs Luke Gasser kombiniert schöne Landschaften mit Rockmusik. Während in Ägypten die Bauarbeiten der Cheops-Pyramide ihrem Ende entgegen gehen und in England in der Steinkreisanlage von Stonehenge ein geheimnisvoller Kult zelebriert wird, steigt irgendwo im europäischen Bergland der alte Krieger Pe-Kai mit seinem erwachsenen Sohn Anuk auf einen Berg, um mit ihm einen letzten Initiationsritus zu vollziehen. Es ist der Abend vor der letzten Schlacht des großen Bergkriegs. Anuks Welt ist bedroht, und sein Volk wird untergehen, wenn er nicht den Weg des Kriegers geht. Der unkonventionelle Bergfilm des Regisseurs Luke Gasser kombiniert schöne Landschaften mit Rockmusik.
    HR
    13.35 - 15.00 Uhr
    Das Tal der Könige
    Der amerikanische Archäologe Mark Brandon sucht um die Jahrhundertwende nach einem Beweis für die Richtigkeit der biblischen Erzählung von Josephs Flucht nach Ägypten und findet tatsächlich in den Grabkammern des Pharaos Rahotep aus der 18. Königsdynastie eine Statuette des alttestamentarischen Joseph. Zuvor muss sich Brandon allerdings noch der kriminellen Machenschaften eines Konkurrenten erwehren, der mit einer engagierten Forscherstochter verheiratet ist, in die sich Brandon verliebt hat...
    Phoenix
    20.15 - 21.00 Uhr
    Sehnsuchtsrouten
    Kreuzfahrt ins Morgenland (1/2): Von Ägypten ins Reich der Königin von Saba
    Es ist eine Reise ins Reich von 1001 Nacht: Die 14-tägige Kreuzfahrt rund um die arabische Halbinsel mit den Stationen Ägypten, Jordanien, Jemen, Oman, Abu Dhabi und Dubai. Der Orient lockt mit seinen Scheichtümern und Königreichen, den Zeugnissen einer Jahrtausende alten Kultur und atemberaubenden Landschaften. Zugleich verkörpert die arabische Halbinsel einen Kontrast zwischen Tradition und Moderne wie kaum eine andere Region der Erde. Noch heute prägen die Dhaus, jene orientalischen Holzschiffe, die mit ihrem Dreieckssegel seit Sindbad dem Seefahrer auf den großen Handelsrouten kreuzen, das Bild an den Küstenlinien
    (Wh Di 9.00 Uhr

    Dienstag

    Mittwoch
    Phoenix
    0.30 - 1.15 Uhr
    Schätze des Islam am Mittelmeer
    Ägypten - Halbmond über den Pyramiden
    Seit dem 7. Jahrhundert geht der Eroberungssturm der Muslime um die Welt und lässt nichts zurück wie es war. Entlang der Küsten des Mittelmeers dringen die Araber nach Westen bis ins Herz Europas vor, geben sich Hochburgen des Christentums wie Spanien, Italien, Sizilien für eine prächtige und turbulente Zeit in muslimische Hände. Nordafrika - einst eine Bastion der christlichen Kirche, bekennt sich für immer zum Islam. Allen voran Ägypten. In dem einst christlichen Land am Nil, berühmt für seine Märtyrer, Heiligen und die ersten Wüstenklöster, führte ein innerkirchlicher Streit zur Spaltung: Die Kopten - die Christen Ägyptens - wurden von ihren Glaubensbrüdern verdammt und aus der Kirche ausgestoßen. Sie feierten die arabischen Eroberer als Befreier. Die Dokumentation gibt Einblicke in einige der herausragendsten Schätze des Islam und versucht, zu einem größeren Verständnis der oft sehr gegensätzlich beschriebenen Geisteshaltungen zwischen Okzident und Orient beizutragen

    Donnerstag

    Freitag

    Samstag
    Phoenix
    6.45 - 7.30 Uhr
    Ägypten - Die Wunder des Nils
    Dem Nil, dem längsten Strom der Welt, gelingt das Ungeheure, das einzigartig ist auf der Welt: Er durchquert ohne einen einzigen Zulauf, ohne auch nur einen Regentropfen die riesige Sahara bis zum Mittelmeer. Aus unbewohnbarer Wüste schuf er fruchtbares Land. Ägypten ist ein Geschenk des Nils. "ARTE-Entdeckung" begibt sich auf die Suche nach den Wundern des Nils. Hat der Fluss für die Menschen, die an seinen Ufern leben noch magische Kräfte? Wie sieht der Alltag zwischen weltberühmten Ruinen und Massen von Touristen aus? Von Luxor aus führt die Suche nach Magie stromaufwärts nach Assuan. Mit dem nostalgischen Schaufelraddampfer "SS Sudan".

    Sonntag
    SR
    1.50 - 2.20 Uhr
    Bulthaupt in...
    Ägypten
    Zwischen April und Oktober ist Deutsch im Land zwischen Nil, Mittelmeer, Rotem Meer und der Wüste erste Fremdsprache. Ägypten zählt trotz terroristischer Bedrohungen militanter Gruppen in Nordafrika und dem Vorderen Orient zu den sicheren Regionen. Deshalb ist das alte Pharaonenreich auch weiterhin ein beliebtes Reiseziel deutscher Touristen. Axel Bulthaupt mischt sich in dieser Ausgabe des MDR-Reisejournals unter das Reisevolk. Er besucht Kairo, schippert auf dem Nil und fotografiert die Pyramiden. Zwei Besonderheiten seiner Reiseroute: Eine Stippvisite zum ehrwürdigen Old Cataract-Hotel, dort soll die Krimiautorin Agatha Christie die Handlung vom "Tod auf dem Nil" ersonnen haben, und eine Extratour in eine Kairoer Bäckerei. Warum gerade dorthin, das und vieles mehr am Pfingstsonntag in der MDR-Reisereportage "Bulthaupt in ... Ägypten".
    Phoenix
    6.00 - 6.45 Uhr
    Rätsel in Stein
    Der Sphinx
    Schon seit der Antike ist die Sphinx das Sinnbild aller Rätsel, keine Figur hat Phantasie, Forschung und Wissenschaft mehr inspiriert. Die aktuelle Staffel widmet der Sphinx erstmals einen eigenen Film, in dem ihre größten Geheimnisse ergründet werden. Im Zentrum steht die Sphinx von Gizeh, über deren Schöpfer Archäologen bis heute streiten. Die meisten behaupten, dass es Pharao Chephren war, der das Wesen aus Löwe, Mensch und Gott vor 4.500 Jahren zum Symbol seiner Macht erklärte. Doch der angesehene Ägyptologe Dr. Rainer Stadelmann ist davon überzeugt, die Lehrmeinung widerlegen zu können. Er will im zerstörten Antlitz der Sphinx die Züge des legendären Pharao Cheops erkennen, der die größte aller Pyramiden erbaute.
    Kabel 1
    20.15 - 22.15 Uhr
    Mein neues Leben XXL
    Regensburger in den USA und Familie Peters in Ägypten
    Udo und Monique Regensburger ziehen mit ihrer neunjährigen Tochter Meggan in die USA. Der 36-jährige Galvaniseurmeister hat dort eine gut dotierte Stelle als Produktionsleiter in South Carolina in Aussicht. Dafür gibt die Familie Haus und Hof in Südbayern auf. Bereits seit sieben Jahren im Ausland, in Ägypten, lebt Familie Peters: Vor einem Jahr hat Oliver Peters (53) dort seine Heizungsfirma gegründet und seitdem schon einige Großaufträge an Land gezogen: Das Geschäft floriert.

    Einen guten Start in die neue Woche ;)

  • Cheops Sonnenboot soll ausgegraben werden

    Das 2. Sonnenboot der Cheopspyramide, das noch immer in seiner 1954 entdeckten Grube harrt, können Touristen nun mittels einer Kamera näher in Augenschein nehmen.

    Japanische Archäologen planen die Ausgrabung der hölzernen Fragmente, die sich 10 m unter der Erde befinden und den späteren Wiederaufbau des Bootes. Das Projekt soll 5 Jahre dauern und 10 Millionen Dollar kosten.

    Das 142m lange und aus 1224 Einzelteile bestehende Schwesternschiff hat diese Prozedur schon lange hinter sich gebracht und ist im nahe liegenden Bootsmuseum in Gizeh zu sehen.

    Die Japaner pochen darauf das zweite Schiff so schnell wie möglich zu bergen. Die Archäologen bohrten 1954 ein kleines Loch in die Grube, so dass Insekten dem Schiff aus Zedernholz einiges an Schäden zugefügt haben könnten.

  • www.percygermany.blog.de

    http://www.flickr.com/photos/percygermany/sets/72157602869961409/

  • ägyptisches im dt.TV

    ...für die nächste Woche

    Sonntag
    Phoenix
    23.15 - 0.00 Uhr
    Die alten Ägypter
    Die Schlacht von Megiddo

    Montag
    ZDF
    0.25 - 1.10 Uhr
    Terra X
    Im Schatten der Pharaonen - Sensationen in Ägyptens Wüste
    Im Sommer 1999 sorgt eine Nachricht für weltweite Schlagzeilen. In der kleinen Oase Baharija - etwa 400 Kilometer südwestlich von Kairo - sind ägyptische Archäologen auf einen riesigen Friedhof aus griechisch-römischer Zeit gestoßen. In tiefen Bodengräbern entdeckten die Experten zahlreiche Mumien aus einer Ära als so genannte 'Fremdländer" das Reich am Nil beherrschten. Bis zu zehntausend balsamierte Körper sollen in der Wüsten-Nekropole bestattet liegen.
    ARTE
    19.00 - 19.45 Uhr
    Nilkrokodile
    Der lebendige Mythos
    Im alten Ägypten bevölkerten nach dem jährlichen, für die Fruchtbarkeit des Landes so wichtigen Hochwasser stets Tausende Krokodile die Nilebene. Den Ägyptern galt die Riesenechse daher als Symbol des Wohlstands, und der Fruchtbarkeitsgott Sobek hatte die Gestalt eines Krokodils. Doch der göttliche Status schützte das Nilkrokodil nicht vor erbarmungslosen Jägern, die um 1850 für das Aussterben der Art sorgten. Das Nilkrokodil schien endgültig von der Erdoberfläche verschwunden zu sein. Doch etliche Jahre später tauchten einige Exemplare in Gegenden auf, wo man sie nicht vermutete, zum Beispiel an einem See in Mali, in einer Oase im Tschad und auch in Ägypten an den Ufern des Nasserstausees.
    (Wh Sa 0.40 Uhr)

    Dienstag

    Mittwoch

    Donnerstag
    3sat
    10.50 - 11.35 Uhr
    Sphinx
    Imhotep - Magier des Pharao
    Die berühmte Stufenpyramide von Sakkara gilt als das erste monumentale Steingebäude der Weltgeschichte. Vor fast 5000 Jahren ließ sie Pharao Djoser in Sichtweite des Nil südlich von Kairo errichten. Der grandiose Totenschrein am Rande der Wüste ist das Werk eines genialen Baumeisters mit Namen Imhotep; der erste Intellektuelle der Menschheit, von dem wir Kenntnis haben. Seine Pyramide hat die Naturgesetze herausgefordert und die Dogmen, welche die ägyptische Religion verordnete. Sie hat Kirchen und Kathedralen Tausende von Jahren vorweggenommen mit ihrer Ausrichtung gen Himmel. Imhotep verdankt die ägyptische Zivilisation einen solchen Entwicklungsschub, wie er so später nie wieder vorkommt.
    ARTE
    19.00 - 19.45 Uhr
    Auf den Dächern von Kairo
    Kinder treiben lachend eine Ziege vor sich her, vorbei an kleinen Wellblechhütten und frisch gewaschener Wäsche. Was aussieht, wie eine Szene aus dem Alltag eines Dorfes, spielt sich in - oder besser gesagt über - der Millionenmetropole Kairo ab. In einer Dachsiedlung, wie es sie auf fast jedem der alten Wohnhäuser der Innenstadt gibt. Die Mutter der spielenden Kinder ist die energische Rabab. Sie liebt das Leben auf dem Dach: Die Ruhe und der weit reichende Blick aus der Höhe lassen die Hektik und die Gefahren des lauten, überfüllten Kairo fast vergessen. Besonders die enge Gemeinschaft der Dachbewohner will Rabab nicht missen. In der Großfamilie wird zusammen gekocht und gegessen. Die Menschen teilen ihre Sorgen, und wenn jemand Hilfe braucht, sind die anderen für ihn da. Doch die Siedlungen auf den Dächern sind nur geduldet - Mietverträge gibt es kaum. Und so schwingt ständig die Angst mit, dass das Dach von einem auf den anderen Tag geräumt wird.

    Freitag

    Samstag

    Sonntag
    HR
    10.00 - 10.45 Uhr
    Versunkene Welten
    Die Suche nach dem verschwundenen Pharao
    Djoser, Snofru oder Cheops - noch heute kennt man die Namen der Herrscher des alten ägyptischen Reiches. Ihre Pyramiden und Mumien erzählen die Geschichte einer aufregenden Zeit. Nur die 6. Dynastie ist kaum erforscht. Denn vor über 4.000 Jahren verschwanden vier ägyptische Könige aus dem Buch der Geschichte. Erst einem heutigen Archäologen-Team könnte es gelingen, das Rätsel zu lösen. Durch sensationelle Ausgrabungen und neu entdeckte Hieroglyphen wird der Schleier gelüftet, der über dem Schicksal des Pharaos Userka-Re liegt.
    Phoenix
    21.00 - 21.45 Uhr
    Deutsche in Ägypten
    Ein paar Tausend Euro kostete die Reise und ihr Höhepunkt dauerte knapp vier Minuten: Franz Kufer und seine Freunde von der Münchner Sternwarte waren trotzdem restlos begeistert. Zur Sonnenfinsternis zog es sie vor zwei Jahren in die ägyptische Westwüste, fernab jeder Zivilisation. Ein Tag Anreise, ein paar Minuten Dunkelheit am zweiten Tag, danach wieder Abreise. Nicht alle Deutschen haben es im Land zwischen Nil und Wüste so eilig. Manche wollten auch nur ein paar Eindrücke sammeln und blieben dann viele Jahre.
    Phoenix
    23.15 - 0.00 Uhr
    Die alten Ägypter
    Die Grabräuber von Theben

  • Größte ägyptische Getreidesilos entdeckt

    Eine jahrtausendealte Siedlung ermöglicht Archäologen einen seltenen Einblick in den Alltag der frühen ägyptischen Stadtbewohner.
    Die Schriftgelehrten der Stadt Edfu arbeiteten in der 13. Dynastie (1773 bis 1650 vor Christus) in einer großen Säulenhalle aus Holz und getrockneten Lehmziegeln. Auf Scherben oder glatten Steinen erstellten sie unter anderem Warenlisten – Papyrus war im antiken Ägypten einfach zu wertvoll. Außerdem gehörte es zu ihren Aufgaben, versiegelte Körbe und Holzkisten mit Handelsgütern zu öffnen oder Papyrusdokumente entgegenzunehmen.

    Im Laufe der Jahrhunderte wurde dieses Verwaltungsgebäude unter vielen Schichten begraben. Die Ägypter bauten immer wieder neue Siedlungen auf den alten auf, sodass ein regelrechter Hügel entstand. Diese sogenannte Tell-Siedlung befindet sich heute westlich des Horustempels, einer Touristenattraktion der modernen Stadt Edfu, die zwischen Luxor und Aswan liegt. Seit 2005 graben Archäologen hier nach Überresten des städtischen Lebens, erklärt Nadine Moeller von der Universität Chicago, die Leiterin der Expedition. Und fanden dabei auch die Überreste der Säulenhalle samt beschrifteter Scherben und Steine sowie einiger antiker Siegel. Die Archäologen vermuten, dass die Halle ein Teil des Gouverneurspalastes der damaligen Provinzhauptstadt war.

    Getreidesilos stehen für den Reichtum der Stadt

    Nach dem Abriss der Säulenhalle wurden hier riesige Getreidespeicher errichtet. Ihre Überreste fanden sich in einer höheren Schicht des Siedlungshügels. Die Silos haben einem Durchmesser von bis zu 6,5 Metern und stammen aus der 17. Dynastie (1630 bis 1520 vor Christus). Sie befanden sich in einem Hof im Zentrum der Stadt. „Es sind die größten, die je in einer ägyptischen Stadt gefunden wurden“, so die Archäologin. Die Höhe der Behälter schätzt sie auf sieben bis acht Meter. „Solche Silos gibt es praktisch überall in Ägypten, allerdings sind sie meist viel kleiner und stehen am Rand der Stadt.“

    „Edfu war ein wichtiger Ort für die Gegend“, erklärt die Archäologin. „Die einzige größere Stadt im Süden.“ Die Provinzhauptstadt entwickelte sich gut, auch als die Einheit Ägyptens zerfiel und sich ein kleines Königreich in Theben (heute Luxor) entwickelte. Das bezeugen die großen Getreidespeicher. „Der Statthalter knüpfte auch starke Bande zum Pharao“, so Moeller. Eine seiner Töchter, die Sobekemsaf hieß, heiratete den Pharao Nubkheperre Antef.

    Zum ersten Mal ägyptisches Stadtzentrum ausgegraben

    Es gab bisher nur wenige Ausgrabungen, die zum Ziel hatten, die Geschichte der Stadtentwicklung in Ägypten zu erforschen. „Es ist das erste Mal, dass das administrative Zentrum einer Provinzhauptstadt aus dieser Epoche ausgegraben wurde“, sagt Moeller. Bisher waren die administrativen Abläufe in den alten ägyptischen Städten nur durch schriftliche Überlieferungen bekannt. „Endlich haben wir archäologische Daten, die wir mit den Texten abgleichen können“, so Moeller.

    Dass zur Stadtentwicklung so wenig bekannt war, hat mehrere Gründe. Zum einen konzentrierten sich die Archäologen vor allem auf Tempel und Gräber. „Manche Siedlungen liegen auch unter den modernen Städten, man kommt dort also nicht mehr ran“, erklärt die Archäologin. Außerdem trugen Bauern die Erde im Laufe der letzten Jahrhunderte ab und nutzten sie als Dünger für ihre Felder. In Edfu dagegen sind die Ägypter bemüht, die Ausgrabungsstätte zu schützen. Ende des Jahres sollen die Arbeiten weitergehen.

  • Tempel in Ägypten

  • Bemalte Sarkophage in Sakkara gefunden

    Bemalte Sarkophage in Sakkara gefunden

    Ein Team ägyptischer Archäologen hat in Sakkara verschiedene Sarkophage aus mehreren Epochen Ägyptens gefunden. Sie wurden in Gräbern von Beamten aus der 18. und 19. Dynastie entdeckt.
    Die teilweise noch ungeöffneten Sarkophage stammen aus der Zeit von Ramses II. bis ins 6. Jh v. Chr.
    Außerdem fanden die Forscher noch mehrere Statuen, die Abbilder der dort bestatteten darstellen.

  • Kleopatras Grab weiterhin unentdeckt

    In Tabusiris Magna erhofften sich die Archäologen das Grab von Kleopatra und ihren Geliebten Marc Anton zu finden (selket.de berichtete). Leider haben die Forscher aber mittlerweile keine Hoffnung. "Wir haben nichts gefunden, was auf die Präsenz des Grabes hinweisen könnte." So Zahi Hawass in der Al-Ahram Weekly.

    link:

    http://weekly.ahram.org.eg/2008/900/he2.htm

  • Auf der Suche nach dem Sarkophag des Mykerinos

    170 Jahre nachdem der Sarkophag des Königs Mykerinos entdeckt wurde, könnte der verloren geglaubte Schatz wiedergefunden werden. Und zwar nicht in der Wüste Ägyptens, sondern mitten im Meer.
    Nachdem 1837 der Brite Richard William Howard Vyse, sich via Sprengstoff Zugang zu der Pyramide des Mykerinos verschafft hat und er dort nur einen leeren Sarkophag vorfand, entschloss er sich wenigstens diesen in das Britische Museum London zu verschiffen.

    Leider verunglückte das Handelsschiff Beatrice, dass neben dem Sarkophag noch andere antike Schätze verschiffte, an der spanischen Küste, in der Nähe von Alicante.

    Nun soll kein anderer als Robert Ballard, der auch schon die Titanic fand, nach dem Wrack suchen. Wenn es nach dem Willen der Ägypter geht, soll auch noch Franck Goddio, der schon vor der Küste Alexandria sensationelles zu Tage brachte, mit an Bord.

  • Verschwundene Pyramide wiederentdeckt

    1842 entdeckte ein deutscher Archäologe die "kopflose Pyramide". Doch sein Fund versank erneut im Wüstensand. Spätere Forscher konnten nur rätseln, wo sich das 4000 Jahre alte Bauwerk befand. Jetzt aber stießen Archäologen auf das Grab des Pharaos Menkauhor.

    Pyramiden sind mächtige Bauwerke der Vergangenheit, in denen ägyptische Pharaonen ihre letzte Ruhe fanden. Werden sie jedoch vom Wüstensand verschluckt, ist es schwer, die Riesen zu finden. So geschehen mit der "kopflosen Pyramide".

    Schon lange vermuteten Archäologen die Pyramide in der Gräbnisstätte Sakkara südlich von Kairo: Der deutsche Archäologe Karl Richard Lepsius erwähnte 1842 die Pyramide als eine seiner Entdeckungen. Er gab ihr die Nummer 29 und nannte sie "kopflos", weil die Spitze des Bauwerks fehlte. Der Wüstensand begrub jedoch in den Jahrzehnten darauf Lepsius' Entdeckung unter sich. Seit damals gelang es keinem Archäologen, die Grabstätte zu finden. Im vergangenen Jahr trugen Archäologen dann einen acht Meter hohen Sandberg ab und entdeckten nun das Fundament der Grabstätte.

    Die Pyramide sei wahrscheinlich von König Menkauhor in Auftrag gegen worden, einem Pharao, der nur acht Jahre an der Macht war, vermutet der Leiter der ägyptischen Altertumsbehörde, Sahi Hawass. Der ägyptische Herrscher gehörte der 5. Dynastie an, die von 2465 bis 2325 vor Christus regierte. Den Namen des Erbauers fanden die Archäologen allerdings nicht.
    Frühe Siedler köpften die Pyramide
    Für Hawass handelt es sich eindeutig um die vermisste Pyramide: Der Baustil lasse darauf schließen. So befinden sich am Eingang zur Grabkammer große rote Granitblöcke, die ganz charakteristisch für diese Epoche sein sollen. Und auch der Sarkophag wird von einer Gesteinsart verschlossen, die nur in dieser Zeit verwendet wurde.

    Die Altertumsbehörde gab nun bekannt, sie habe auch eine alte Straße für Prozessionen entdeckt, die an der Pyramide Menkauhors vorbeiführte. Auf der Straße hätten Priester die mumifizierten Überreste heiliger Bullen zu ihrer Grabstätte gebracht.

    Wirklich gut in Schuss ist die Pyramide allerdings nicht mehr: Übrig blieben nur gewaltige Felsbrocken, die auf die Wände und den früheren Eingang schließen lassen, sowie eine Grabkammer. Die Forscher vermuten, dass Siedler vor vielen Jahren die Spitze der Pyramide abgetragen haben, um die Steine als Baumaterial für Häuser zu verwenden.
    Im Sand verbergen sich viele alte Schätze
    Sakkara gilt als eines der ältesten Gräberfelder aus der Pharaonenzeit. Hier liegen rund zwei Dutzend Pharaonen begraben, die in Memphis regierten. Der Ort liegt etwa 19 Kilometer südlich von Kairo. Aber nicht nur Könige, auch hohe Würdenträger wurden hier zu Grabe getragen. Trotz der intensiven Arbeit von Archäologen in Ägypten in den vergangenen 200 Jahren wurde nach Einschätzung von Hawass jedoch erst ein Drittel der unterirdischen Artefakte in Sakkara entdeckt: "Man weiß nie, welche Geheimnisse der ägyptische Sand noch verbirgt", sagte Hawass. "Ich glaube, es gibt noch viele Pyramiden zu entdecken."

    Quelle:
    Der Stern

  • Archäologen finden Kleopatra-Statue

    Kairo - Archäologen haben in einem Tempel unweit von Alexandria Spuren eines der berühmtesten tragischen Liebespaare der Weltgeschichte entdeckt: Kleopatra und Marcus Antonius. Wie die Altertümerverwaltung in Kairo am Montag mitteilte, fanden die Forscher den Kopf einer Statue der ägyptischen Königin sowie eine Maske ihres Ehemannes. Die Statue von Kleopatra VII. sei aus Alabaster angefertigt worden, erklärte der Direktor der Behörde, Zahi Hawass. Er trat auch umgehend sensationslüsternen Gerüchten entgegen, wonach die Forscher in dem Tempel auch die Gräber der beiden gefunden hätten.
    Die Archäologen fanden den Angaben zufolge aber eine Bronzestatue der griechische Liebesgöttin Aphrodite. In den Korridoren des Tempels von Taposiris Magna (Abu Sir) lagen laut Hawass außerdem Bronzemünzen mit dem Kopf der Kleopatra sowie Tongefäße und mehrere menschliche Skelette.

    Ende eines Zeitalters

    Die Beziehung zwischen Kleopatra und Marcus Antonius fiel in die Endphase einer Zeit politischer Umwälzungen in Rom: Die Republik war gefallen, auf sie waren die Diktatur unter Caesar und nach dessen Tod Bürgerkriege gefolgt. Marcus Antonius bildete zusammen mit Caesars Großneffe und Erbe Octavian und dem relativ unbedeutenden Marcus Aemilius Lepidus ein Triumvirat, das die Macht in Rom übernahm und die Attentäter Caesars besiegte.

    Marcus Antonius ging eine Beziehung mit Kleopatra ein, die zuvor bereits Caesar für ihre politischen Zwecke gewonnen hatte. Es kam zu wachsenden Spannungen im Triumvirat und einem neuerlichen Krieg - im Jahr 30 v.Chr. beging Marcus Antonius Selbstmord, als Octavian, der spätere erste römische Kaiser Augustus, Alexandria einnahm. Kleopatra ließ ihren Ehemann noch begraben, bevor auch sie sich wenige Tage später das Leben nahm. Sie soll an seiner Seite bestattet worden sein - die Mumien der beiden wurden jedoch nie gefunden.

  • Pharaonenfestung am "Weg-des-Horus" entdeckt

    Kairo - Archäologen haben auf der Halbinsel Sinai die Überreste einer mehr als 3.000 Jahre alten ägyptischen Festung entdeckt, sie bezeichnen sie als ein "Hauptquartier" der Pharaonen-Armee. Eineinhalb Jahrtausende lang soll sie die Nordostgrenze des ägyptischen Reiches bewacht haben: vom Neuen Reich bis in die Epoche der Ptolemäer.
    Die Festung wurde bei der Erforschung einer alten Militärstraße gefunden, die einst Ägypten und Palästina verband. Wie der Leiter der ägyptischen Altertumsbehörde, Zahi Hawass, am Mittwoch mitteilte, wurden die Mauern der Festung am sogenannten "Weg des Horus" entdeckt. Sie befindet sich etwa drei Kilometer nordöstlich der heutigen Stadt Qantara - die Festung und die ehemals an sie anschließende Stadt sollen mit dem Standort der aus Überlieferungen bekannten antiken Stätte Tharu übereinstimmen.

    Archäologen untersuchten die in ihrer ältesten Anlage 500 mal 250 Meter große Festung aus Lehmziegeln, die vier Meter hohe Türme aufwies. Inschriften, die sich auf drei Pharaonen vom 16. bis 13. Jahrhundert vor unserer Zeitrechung beziehen, ermöglichten die Identifizierung. Es wurden auch Reste von Lagerhäusern für Waffen und Getreide sowie eines Tempels gefunden - dem ersten aus dem Neuen Reich, der jemals im nördlichen Sinai entdeckt wurde.

  • DNA-Test soll Mumie von Thutmosis I. finden

    Im Ägyptischen Museum von Kairo soll in den nächsten Tagen eine Mumie untersucht werden, bei der es sich um die Leiche von Pharao Thutmosis I. handeln könnte. Die Altertümerverwaltung hat insgesamt drei Mumien vom Tal der Könige in der Nähe von Luxor nach Kairo bringen lassen, um ihre Identität zu untersuchen.
    Zahi Hawwas, der Direktor der Behörde, hatte 2007 erklärt, bei der bereits zuvor im Museum ausgestellten Mumie, die bislang für Thutmosis I. (1483-1470 v. Chr.) gehalten worden war, handele es sich nicht um den König, sondern um einen Mann, der im Alter von etwa 30 Jahren an einer Pfeilwunde gestorben sei.

    Aufklärung über den Verbleib der echten Mumie von Thutmosis I. soll nun eine DNA-Untersuchung bringen. Das Erbgut der aus Luxor jetzt nach Kairo transportierten männlichen Mumie mit dem langen Gesicht und der prominenten Nase soll mit der DNAder Mumie von Königin Hatschepsut verglichen werden, die eine Tochter von Thutmosis I. war.

  • Ägypten im dt.TV

    Montag
    Phoenix
    5.30 - 6.15 Uhr
    Abenteuer Ägypten - Gottkönige, Goldschätze und Grabräuber
    6.15 - 7.00 Uhr
    Mumien, Metropolen und Minarette
    Phoenix
    9.00 - 10.00 Uhr
    Die Pyramide - Ein Weltwunder entsteht
    (Wh 0.55 Uhr)
    Phoenix
    11.30 - 12.15 Uhr
    Apokalypse in der Bronzezeit - Das Ende der ersten Hochkulturen
    (Wh 3.20 Uhr)
    Phoenix
    17.00 - 17.45 Uhr
    Die schwarzen Königinnen Vergessenes Reich am Nil
    (Wh 4.05 Uhr)

    Dienstag
    HR
    11.30 - 12.00 Uhr
    Brautschau auf dem Nil
    Folge 1
    Erich Klas ist Landwirt. Erich Klas ist Single. Erich Klas hat Ideen: Seit er sein Heu als "Delikatesse" für Kaninchen verpackt, kann er von seinem kleinen Hof in Oberbayern gut leben. Jetzt hat er sein nächstes Projekt in Angriff genommen: Um eine Frau fürs Leben zu finden, hat er auf dem Nil ein ganzes Kreuzfahrtschiff gechartert: Kostenpunkt 75.000 Euro. Erich sucht 150 Singles, die mit ihm auf die Reise gehen wollen. Mit seiner Idee schafft er es bis in die Talkshow von Frank Elstner. Schließlich findet er 104 Mitfahrer, die alle auf dem Nil einen Partner finden wollen: mit dabei Dajana, Pferdehofbesitzerin aus Berlin, Henrik, Freiburger Klinikangestellter, Steffi, Tierärztin aus Heidenheim ... Angekommen auf dem Kreuzfahrtschiff finden wirklich schon am ersten Abend die ersten Pärchen zusammen.

    Mittwoch
    HR
    11.30 - 12.00 Uhr
    Brautschau auf dem Nil
    Folge 2

    Donnerstag
    HR
    11.30 - 12.00 Uhr
    Brautschau auf dem Nil
    Folge 3

    Freitag
    Phoenix
    6.00 - 6.45 Uhr
    Die Römer im Totenreich der Pharaonen
    Geheimnisse der pharaonischen Siedler in der Wüste
    HR
    11.30 - 12.00 Uhr
    Brautschau auf dem Nil
    Folge 4

  • Mumien

    Die Mumien der ägyptischen Pharaonen gewähren uns einen Einblick in das Leben 4.000 Jahre vor unserer Zeit. Vor allem die zahlreichen Grabbeigaben erzählen Geschichten vom Alltag der alten Ägypter. Noch heute umranken Mythen und Sagen die mumifizierten Körper der lange verstorbenen Herrscher, einbalsamiert und in Stoffbahnen gewickelt. Die Ägypter glaubten, dass sie Menschen so auf ein Leben nach dem Tod vorbereiten könnten. Eine der bekanntesten Mumien ist die des Pharaos Tutenchamun. Immernoch rätseln die Wissenschaftler über die Ursachen seines frühen Todes.

  • die Suche nach dem Grab von Kleopatra

    Im November diesen Jahres macht sich Zahi Hawass zusammen mit Archäologen auf die Suche nach dem Grab von Kleopatra und Marc Anton. Die beiden sollen Legenden zufolge in einem Tempel namens Tabusiris Magna bestattet worden ist. Der Tempel soll ca. 30 km von Alexandrias Hafen entfernt und komplett unter Wasser liegen. Die vermutliche Stelle des Tempels soll komplett trocken gelegt werden. Hawass ist sehr zuversichtlich, da in der Nähe einige Münzen mit Kleopatras Konterfei gefunden wurden. Außerdem fanden die Forscher dort einen 120 m langen unterirdischen Tunnel mit vielen Räumen.
    Quelle:
    Thaindian News

  • Im Diva-Sarg ruht ein Pharaonenspross

    Schon lange vermuteten Wissenschaftler, dass in dem Sarkophag einer Tempelsängerin im britischen Bolton Museum gar nicht die Diva persönlich liegt. Jetzt steht fest: In dem Sarg steckt einer der 45 Söhne des großen Pharaos Ramses II.

    Tawhenut war zu Lebzeiten wahrlich keine Schönheit. Bedingt durch einen starken Überbiss hatte sie vorstehende Hasenzähne. Eine große Hakennase dominierte ihr Gesicht. Und die Augen lagen nicht auf einer Achse, sondern schielten im Gespräch quer ihr Gegenüber an. Auf ihrem Sarkophag aber trauern zwei Göttinnen bitterlich um den Körper der Toten.

    Auf einem anderen Bild ist sie in schöne, fließende Leinengewänder gehüllt, während eine weitere Göttin ihr kühles Wasser spendet – nach dem ägyptischen Totenglauben ein wichtiges Ritual für ein erfolgreiches Leben im Jenseits. Die Götter huldigten ihr, denn Tawhenut hatte eine besondere Gabe. Zu ihren Lebzeiten, während der 3. Zwischenzeit, um das Jahr 900 vor Christus, hatte sie die Gläubigen im Tempel des Amun Re, König der Götter, mit ihrem lieblichen Gesang erfreut.

    Dass etwas mit Tawhenut nicht stimmte, vermutete man im Museum der Stadt Bolton in der englischen Grafschaft Lancashire schon lange. Denn der Sarkophag war ihr einige Nummern zu klein. Die halb ausgewickelte Mumie war nur mit Mühe und Not in die Basis des schönen Sarkophages gestopft worden, frisch präpariert hätte sie gar nicht hineingepasst. Eine Röntgenaufnahme in den sechziger Jahren bestätigte den Verdacht. Zwischen den Beinen der Mumie fanden die Wissenschaftler den eindeutigen Beweis: In dem Sarkophag lag nicht Tawhenut. Sondern ein fremder Mann.

    Im Doppelpack besser verkäuflich

    D"Die Mumie kam in den dreißiger Jahren zu uns", erzählt Tom Hardwick, Kurator der ägyptischen und archäologischen Sammlung des Bolton Museums, die Geschichte der angeblichen Sängerin. Ein Vorfahr des Stifters brachte sie wahrscheinlich um 1880 von einer Ägypten-Reise mit. "Ich denke, dass die Mumie in den Sarg gequetscht wurde, um einen besseren Preis zu erzielen", sagt Hardwick im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. "Im Doppelpack waren die beiden zusammen mehr wert als nur ein Sarkophagunterteil oder nur die Mumie alleine." Der Deckel des Sarges muss schon vorher irgendwann im Dunkel der Geschichte abhanden gekommen sein.

    Doch wer war der hässliche Mann in dem Sarg der schönen Frau? Diese Frage zu klären, hat sich ein Team der York University zur Aufgabe gemacht. Die Forscher schoben die Mumie in den Computertomografen des örtlichen Krankenhauses und fertigten erneut Röntgenaufnahmen an. Zudem untersuchten sie den Leichnam mit einem Gas-Chromatografen, der mit einem Massenspektrometer gekoppelt war. So konnten sie die Substanzen bestimmen, mit denen der Tote einst einbalsamiert worden war. Jedes neue Testergebnis ergänzte das Puzzle, schließlich waren sich die Wissenschaftler zu 90 Prozent sicher: In dem engen Sarkophag lag nicht einfach irgendwer. Die Mumie war ein Sohn des mächtigen Pharao Ramses II.
    Der Vater des Toten regierte als dritter Pharao der 19. Dynastie von 1279 bis 1213 vor Christus. Während dieser Zeit herrschte fast 50 Jahre lang Frieden in Ägypten. Wirtschaft und Kultur blühten, überall im Land wurden neue Tempel errichtet. Ohne Zweifel, es war eine fruchtbare Zeit für das Land am Nil. Und fruchtbar war auch sein Herrscher. Ramses II. zeugte wissenschaftlich nachweisbar mindestens 40 Töchter und 45 Söhne. Und einer davon endete im Sarg einer Tempelsängerin. Seine Gesichtszüge glichen fast auf den Millimeter genau denen seines Vaters.

    Kahl geschorener Kopf verrät den Beruf

    Doch wahrscheinlich hat er seinen Erzeuger nicht überlebt. Ramses II. wurde für damalige Verhältnisse steinalt, er starb erst im Alter von 85 Jahren. Einst war er stolze 1,75 Meter groß gewesen, mit heller Haut und flammend roten Haaren. Doch gegen Ende seines Lebens plagten den großen Pharao Entzündungen der Wirbelsäule, er konnte nur noch tief gebeugt am Stock gehen. Sein Sohn aus dem Sängerinnensarkophag erlebte nicht einmal halb so viele Sommer. Er starb zwischen seinem 20. und 30. Lebensjahr. Zu seinem Todeszeitpunkt war er bis auf die Knochen abgemagert. Das, schließen die Wissenschaftler aus York, deutet auf eine lange, siechende Krankheit hin. Wahrscheinlich starb er an Krebs.

    Eine bedeutende Rolle in der Politik des Reiches spielte der Tote zu Lebzeiten wohl kaum. Seine Frisur verrät seinen Beruf: Er hatte den kahl geschorenen Schädel eines Priesters. Die Nachfolge von Ramses II. machten andere seiner 44 Brüder unter sich aus. Am Ende übernahm der 13. Sohn des großen Pharao, Merenptah, die Amtsgeschäfte.

    Unter so vielen Nachfahren war die Rangordnung streng, und die Mumie aus dem Bolton Museum dürfte eher auf den unteren Stufen der Machtpyramide gestanden haben. Zwar ist der Leichnam mit kostbaren Substanzen einbalsamiert, jedoch ohne jeglichen Schmuck. Das merkten bald auch die Schatzsucher, die irgendwann in der Vergangenheit einmal damit begonnen hatten, die Mumie auszuwickeln. "Denen wurde sehr schnell langweilig", kommentiert Tom Hardwick ihren halbherzigen Versuch. "Sie haben jedenfalls nichts gefunden, es gibt nicht einmal Abdrücke von Schmuckstücken auf der Haut der Mumie."

    Hauptsache, man gerät nicht in Vergessenheit

    Dafür waren die Salben, mit denen der Tote einbalsamiert wurde, von feinster Qualität, gemischt mit Pistazienharz von der fernen Levanteküste und Thymian, dem Gewürz der Priester und Pharaonen. "Das Spannendste aber ist, dass für die linke Körperhälfte eine andere Salbe verwendet wurde als für die rechte", erklärt Hardwick. Auf der linken Seite verwendeten die Einbalsamierer eine Tinktur, deren aromatische Essenzen in Schafsfett gelöst waren. Für die rechte Seite diente Kuhfett als Basis.

    "Vielleicht hat das eine religiöse Bedeutung", spekuliert Hardwick. Das Schaf war im alten Ägypten dem Sonnengott Amun Re heilig. Die Kuh hingegen war das Tier der Hathor, der Himmelsgöttin des Westens. Außerdem galt sie als Göttin für Tanz, Kunst und Musik – gab es vielleicht letztendlich doch eine Verbindung des Toten zu der Tempelsängerin Tawhenut? "Es könnten auch einfach nur Salben aus zwei unterschiedlichen Chargen gewesen sein", sagt Hardwick. Dies hält er zumindest für wahrscheinlicher.
    Auch wenn der Tote zu Lebzeiten nur ein vernachlässigter Sohn des großen Pharaos war, hat er es zumindest jetzt im Bolton Museum sehr gut. "Die alten Ägypter taten alles, um nach ihrem Tod nicht in Vergessenheit zu geraten", schmunzelt Hardwick. "Und jetzt führen wir für den Toten alle diese Tests durch, um die Mumie aus der Vergessenheit wieder herauszuholen."

    Quelle:
    Spiegel Online

  • Egypt's Colossi of Memnon

    Egypt's Colossi of Memnon to be reunited with their twins
    2 days ago

    Knapp 100 m hinter den Memnonkolossen werden zur Zeit zwei weitere 18 m große Kolosse von Amenophis IV. aufgestellt, wie AFP berichtet. Außerdem sollen die dort gefunden Sachmet-Statuen und die Statue seiner Gemahlin Teje sowie zwei noch nicht vollständig ausgegrabene Statuen des Pharaos wieder aufgestellt werden

    LUXOR, Egypt (AFP) — Towering like sentries above the necropolis of Ancient Thebes in southern Egypt, the world-famous Colossi of Memnon will see their number double from two to four from next year.

    The painstaking work of 12 archaeologists and hundreds of workers is about to redefine the way visitors see and understand this mysterious site that has cast its spell over travellers for more than 2,000 years.

    "It will be sensational, that's for sure!" Hourig Sourouzian, the project's enthusiastic director, enthused to AFP.

    Next year two giant statues of the pharaoh Amenhotep III will begin to rise again, just a hundred metres (328 feet) behind his two existing colossi that mark the entrance to the temple.

    Another two statues, still half-buried, will also be returned to their former upright position in the years to come.

    Rising from green fields, the two 18-metre- (59-feet-) high stone giants seem to be watching over roads leading to the temples and pharaonic tombs built in the valleys and ochre mountains of Luxor's west bank.

    The statues are all that remains of the funerary temple of 18th dynasty Amenhotep who ruled from 1391 to 1353 BC. He was the father of the iconoclastic pharaoh Akhenaton.

    Rises in the water level of the River Nile, pillaging of the stone by other pharaohs and a 27 BC earthquake all took their toll of the temple at Kom el-Hitan whose builders meant it to last a million years.

    But when what is left of the site began to suffer 10 years ago because of encroachment from irrigation works in neighbouring fields, renowned Armenian archaeologist Sourouzian decided to save it.

    She worked with her husband Rainer Stadelmann, former director of the German Archaeological Institute who was responsible for creating the site's first photogrammetric pictures -- three-dimensional maps made from two-dimensional pictures.

    Emergency measures were set in place at the site and enforced by the Supreme Council of Antiquities.

    In 1998 and 2004, the Luxor temple was listed as one of the world's 100 most endangered sites by the World Monuments Fund, an international NGO based in New York, and funding was provided to help save it.

    French Egyptologist Alain Fouquet created the Association of the Friends of the Colossi of Memnon, which was generously funded by Monique Hennessy from the famous cognac family.

    Ursula Lewenton's Forderverein Memnon also made an important contribution.

    "From this moment onwards, everything became possible", Sourouzian said.

    Annual excavations on the site began to bear fruit under the labours of an international team of experts and 250 Egyptian workers.

    The team discovered pieces of four giant Amenhotep statues, two sphinxes, 84 statues of the war goddess Sekhmet depicted as a lioness, and a stele whose 150 fragments were spread across a site which has to be constantly drained.

    It is planned that five years from now the statues of Sekhmet the lion-headed goddess will stand again.

    The tenth annual dig, which ends this month, has already unearthed a 3.62-metre- (11.9 feet-) tall statue of Tiya, Amenhotep's wife.

    "She has an extraordinary beauty", Sourouzian said.

    When the two 15-metre red quartz colossi of Amenhotep become upright again in 2009 Tiya's statue will once again stand next to those of her spouse.

    The two other giant statues that have been uncovered are not yet ready to reclaim their place alongside the others, however. They are made of alabaster and extremely rare because of the material's fragility.

    Unlike other neighbouring funerary temples such as the Ramasseum, dedicated to Ramses II, and Ramses III's temple at Medinat Habu, "we will be able to admire the temple's content, not only its skeleton," said Sourouzian.

    But is it right to try restoring such a site to its former splendour? For Sourouzian there is no question about it.

    "We didn't invent anything. We just put something that was about to disappear for ever back in its original place. A living temple lay here, not just the colossi."
    http://afp.google.com/article/ALeqM5i3NkGDWMD6uksLCFwvgG--6-PPPg

  • ägyptisches im deutschen TV

    Sonntag
    Super RTL
    20.15 - 21.20 Uhr
    Die Grabräuber der Pharaonen
    Paneb - einer der größten Verbrecher des alten Ägypten
    Bestechung, Diebstahl, Mord - und Grabraub: Das Anklageregister des altägyptischen Verbrechers Paneb ist lang und bestens dokumentiert. Der Mann, der als Adoptivsohn des Vorarbeiters Neferhotep zur Zeit von Ramses II. aufwuchs, ließ keine Gelegenheit aus, sich am Besitz anderer zu bereichern. Sei es durch Erpressung oder Raub. Nachdem er bereits die Grabkammern der Ramses-Töchter ausgeraubt hatte, plünderten er und seine Bande 1198 v. Chr. das Grab von Sethos II. gleich nach dessen Beisetzung. Wie gingen Paneb und seinesgleichen vor? Wie wehrten sich die Priester und Pharaonen gegen die Verbrecher? Warum galt das Plündern des Grabraums als besonders schwerer Frevel? Und wurde Paneb je verurteilt? Wie es scheint, kam er durch Bestechung immer wieder frei. Die Dokumentation 'Die Grabräuber der Pharaonen' erzählt ägyptische Geschichte aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel - und das auf eine ebenso informative wie spannende Weise.
    Phoenix
    20.15 - 21.00 Uhr
    Apokalypse in der Bronzezeit
    Das Ende der ersten Hochkulturen
    Um 1200 v.Chr. wird die antike Welt von einer Reihe von Katastrophen erschüttert. Die Folgen treffen den gesamten östlichen Mittelmeerraum. Auf Kreta verschwindet die minoische Kultur, Mykene geht unter, das Großreich der Hethiter zerbricht. Die antike Supermacht Ägypten wird durch schwere innere Krisen geschwächt. Historiker und Archäologen streiten bis heute über die Ursachen dieser Katastrophen.
    (Wh Mo 19.15 Uhr)

    Montag

    Dienstag
    HR
    14.15 - 15.00 Uhr
    Das Felsenreich der Klippschliefer
    Die Wüste Ägyptens
    Ferienland Ägypten. Sofort denkt man an das Rote Meer mit seinen Stränden, seinen Hotelhochburgen, an die vielfältigen Korallenriffe, die in der Gunst der Tauchtouristen ganz oben stehen. Nicht zu vergessen, die historischen Stätten, wie die Pyramiden, die Kultur, sowie Land und Leute. Doch die Wüste, die den größten Teil Ägyptens ausmacht und die von Reisenden oft unbeachtet bleibt, erweist sich als eine einmalige und faszinierende Naturlandschaft. Dieser Film führt in die Felsenwüste im Süden, unweit des Roten Meers. Hier leben die Klippschliefer - versteckt und scheu - in gewaltigen Felsmassiven. Die murmeltierartigen, fast plump gebauten Tiere gehören in die Huftierverwandtschaft. Zurückgezogen in eine karge Landschaft haben sie hier ihren Lebensraum. Akazien, kleine Büsche und Felsenpflanzen, die hier spärlich wachsen, sind ihre Nahrungsgrundlage. Daneben zeigt der Film die tierische und pflanzliche Vielfalt, die die Felsenwüste noch zu bieten hat: Neben Schmetterlingen, Raupen, Geckos, Agamen, Spinnen, Wüstenmäusen finden sich auch ganz spezielle Wüstenameisen, Schlangen und vieles mehr.

    Mittwoch

    Donnerstag

    Freitag
    3sat
    16.30 - 17.15 Uhr
    Howard Carter
    Teil 1
    Die Jagd nach Tutanchamun

    Samstag
    NDR
    12.15 - 12.45 Uhr
    Weltreisen
    Leben mit den Toten - In Ägypten, Madagaskar und Sambia
    Jahrhundertealte Traditionen werden in vielen Teilen Afrikas gepflegt und gelebt. Viele Menschen dort glauben, dass die Geister der Verstorbenen vom Jenseits aus Einfluss auf das irdische Leben nehmen. Die Spuren antiken Denkens haben vor allem in Mittel- und Oberägypten weithin sichtbare Spuren hinterlassen: Jeden Freitag und natürlich an islamischen Feiertagen ist die Totenstadt Al-Minia das Ziel von Tausenden Besuchern, die mit Kind und Kegel, mit Speis und Trank anreisen, um an den Gräbern ihrer Ahnen zu gedenken.